Kollektion Nachrichten Gottesdienste
Der Hahn und die Lämmer
Vollmundig erklärte er noch zu Beginn, für Jesus kämpfen und notfalls sogar sterben zu wollen. Aber als es ernst wurde, verleugnete er seinen Freund dreimal. Als der Hahn krähte, bereute er seinen Fehler und weinte.
Doch schon bald traf er Jesus wieder. Erleichtert bemerkte Petrus, dass dieser ihm keine Vorwürfe machte, sondern ihm sogar eine große Aufgabe anvertraute: Weide meine Lämmer! So wurde Petrus zum ersten Papst der katholischen Kirche.
Bilder dieses Gottesdienstes können Sie hier ansehen.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 17. Juni um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Demonstranten und Aufständische ...
Etwas beunruhigt waren deshalb die römischen Soldaten, die diese Versammlung gleich unterbinden wollten. Zusätzlich hatte noch ein aufsässiger Jude groß „Römer raus aus Jerusalem“ an die Hauswand geschrieben.
„Wir warten auf Jesus“, erklärten einige Kinder. Schließlich war ja Palmsonntag, und alle hatten Palmzweige dabei, um damit Jesus zuzujubeln und Hosianna zu singen. Und so bereiteten ihm alle, die bei diesem Schatzsucher-Gottesdienst dabei waren, einen stimmungsvollen, frohen Einzug.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele auch die Möglichkeit, im Canisiushaus zu Mittag zu essen.
Wie es mit Jesus dann weiterging, erfahren wir in der Karwoche. Tod und Auferstehung Jesu werden in besonderen Kinder-Gottesdiensten behandelt, und zwar am Karfreitag, den 06. April um 11 Uhr in der St. Stephans-Kirche (Kinderkreuzweg) und am Karsamstag, den 07. April um 16 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau (Auferstehungsfeier für Kinder).
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir dann am Sonntag, den 06. Mai um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche.
Müll in der Kirche
Das alles hatte natürlich mit der Geschichte zu tun, die in diesem Schatzsucher-Gottesdienst erzählt wurde. Es ging nämlich um die Kinder in den Slums von Kalkutta, die auf Müllbergen und im größten Dreck leben müssen. Zunächst gingen die Leute nur voll Abscheu daran vorbei, doch eine Ordensschwester hatte es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen: Mutter Teresa. Schon bald schlossen sich ihr viele Helferinnen an. Heute gehören etwa 3000 Ordensschwestern und 500 Ordensbrüdern in über 100 Ländern der Erde dem Orden von Mutter Teresa an.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir schon am Sonntag, den 01. April, am Palmsonntag, um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.
Der heilige Blasius
Blasius verschaffte den Leuten zu seiner Zeit Heilung, als Arzt und als Christ, also für Körper und Seele. Deshalb wurde er sogar Bischof. Doch im Zuge der Christenverfolgungen wurde er gefangen genommen und ins Gefängnis gesperrt. Dort rettete er ein Kind vor dem Ersticken, die wohl bekannteste Geschichte dieses Heiligen.
Noch heute wird um den 03. Februar, dem Gedenktag des Heiligen, der Blasius-Segen erteilt. Diesen erhielten die Kinder in ihren Kleingruppen.
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Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 11. März um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche.
Weißwürste und Heuschrecken
Altar, Ambo, Taufstein und alle anderen Gegenstände wurden genau unter die Lupe genommen. Schließlich war es der erste Schatzsucher-Gottesdienst seit der Wiedereröffnung.
Und noch jemanden trafen sie dort: Johannes nannte sich dieser Mann im Kamelhaarmantel, der zur Zeit Jesu in der Wüste gelebt und sich von Heuschrecken ernährt hatte. Der legte auch gleich richtig los und zählte alles auf, was ihm nicht gefiel: Die Zöllner verlangten zu viel, die Soldaten schlugen Menschen, die Reichen teilten nicht, … „Kehrt um und lasst euch taufen“, forderte er seine Zuhörer auf.
Und so kam der neue Taufstein auch schon gleich zum Einsatz: Hier taufte Johannes einige Leute. Auch Jesus kam zu ihm und wurde getauft. Daraufhin öffnete sich der Himmel über ihm.
Namenstagswünsche für alle, die Johannes, Johanna, Hannah, Giovanni oder Giovanna heißen, gab es diesmal nicht, da der Namenstag des Täufers am 24. Juni ist. Aber Glückwünsche zu einem besonderen Namenspatron wurden von den Briefträgern wieder ausgeteilt.
Und am Ende kamen noch einmal ganz viele Kinder nach vorne an die Altarstufen. 39 Kinder haben sich auf den Weg zur Erstkommunion gemacht und bereiten sich gerade auf ihr großes Fest am 15. April vor.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle in den Stephanssaal zum Familienfest eingeladen. Hier gab es ein Buffet mit Weißwürsten, Suppe, Käse, Brot, Kuchen und vielem mehr, sowie für die Kinder verschiedene Spielmöglichkeiten.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 12. Februar um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.
Feierliche Altarweihe: Erzbischof Robert Zollitsch lobt Neugestaltung von St. Stephan als "gelungen" und "wertvoll"
Seit Ende 2007 ist Hubert Streckert Dekan von Karlsruhe. Und gleich bei seinem Antrittsbesuch, so erinnerte er jetzt, habe ihm Erzbischof Robert Zollitsch den Auftrag gegeben, die Stephanskirche im Innern umzugestalten. Erste Pläne, die Kirche an das erneuerte Gottesdienstverständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils anzupassen, hatte es schon seit den 1970er Jahren gegeben. Nun endlich, so der dringende Wunsch auch des Erzbischofs, sollte die aktive Beteiligung der Gläubigen tatsächlich durch eine neue Architektur unterstützt werden.
Am Stephanstag konnte Dekan Streckert jetzt verkünden: „Der Auftrag von damals ist erfüllt“. Erzbischof Robert Zollitsch, der auch die Schirmherrschaft für den Umbau übernommen hatte, weihte selbst den neuen Altar. Mehr als 1000 Gläubige feierten mit.
Es war ein festlicher Gottesdienst voller ausdrucksstarker Elemente. Nacheinander wurden die verschiedenen liturgischen Orte gesegnet: Taufstein, Ambo und Tabernakel. Höhepunkt war freilich die eigentliche Altarweihe.
Pfarrer Achim Zerrer hatte den Gläubigen, darunter viele Ehrengäste, zu Beginn die Symbolik der verschiedenen Riten erläutert. Die Salbung des Altares mit Chrisam-Öl etwa mache den Altar zum Symbol Christi, der auch „der Gesalbte“ heißt. Außerdem wurden fünf kleine Weihrauchflammen auf dem Altar entzündet. Dies deute unter anderem daraufhin, dass die Gebete der Gläubigen wie Wohlgeruch zu Gott aufsteigen. Im Zentrum stand dann das feierliche Weihegebet, in dem es heißt, der Altar werde damit „für immer zum Tisch des Herrn“.
In seiner Predigt lobte Erzbischof Robert Zollitsch die liturgische Neugestaltung als „gelungen“ und „wertvoll“. „Jesus Christus ist die Mitte unseres Lebens, die Eucharistie ist Mitte und Quelle der Kirche“, so der Freiburger Oberhirte: „Wie könnte dies einen schöneren Ausdruck finden als in unserer neu gestalteten Stephanskirche, in der die Altarinsel in die Mitte gerückt ist?“.
Glückwünsche kamen auch von Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich, der die Spendeninitiative für die Sanierung und liturgische Neugestaltung der Kirche unterstützt hatte. Die Altarweihe, mit der das Gotteshaus nach elfmonatiger Bauzeit offiziell wieder eröffnet wurde, sei ein „großer Tag für die Katholiken in unserer Stadt“, aber auch „ein bedeutender Tag für unsere Stadt überhaupt“: „Karlsruhes Mitte hat einen Ort der Ruhe, der Besinnung, des Trostes und der Kraft zurück – einen Ort, der einen unverzichtbaren Kontrapunkt setzt inmitten innerstädischer Betriebsamkeit“.
Auch Rolf Bodenseh kam im Anschluss an den Gottesdienst zu Wort. Der Künstler aus Aichtal hat den neuen Altar aus griechischem Marmor geschaffen. Er erzählte in seinem Grußwort von seinem ersten Besuch in St. Stephan. „Düster und etwas trist“ sei ihm die Kirche damals vorgekommen. Daraufhin habe er den neuen Mittelpunkt des Gotteshauses als „Insel des Lichts“ konzipiert – eine Idee, die dann auch die Jury des Künstlerwettbewerbs für die Neugestaltung überzeugte. Die runden Formen fügen sich nach Ansicht Bodensehs „rhythmisch in die Bogenlandschaft des Gebäudes“.
Der Architekt Werner Wolf-Holzäpfel, Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes Heidelberg, ging darauf ein, dass der Umbau „in der Öffentlichkeit oft kontrovers diskutiert“ worden ist. Auch den baulich Verantwortlichen habe die „schwierige und umfangreiche Aufgabe“ „einiges Kopfzerbrechen“ bereitet. Aus seiner Sicht sei den Bauherren für das Ergebnis nun aber uneingeschränkt zu gratulieren: „Ich wünsche Ihnen viel Freude in und mit dem Raum“.
Text: Stephan Langer / Foto: Thomas Rappenecker
In Kürze finden Sie an dieser Stelle auch ein Video von der Altarweihe!
Drei Elisabeths in ULF
Schon als Fünfjährige musste sie nämlich ihre Koffer packen, um von Ungarn nach Thüringen umzuziehen. Ihre Eltern hatten nämlich ausgemacht, dass sie dort Ludwig heiraten sollte.
Auf der Wartburg fühlte sie sich wohl. Aber beim Gang durch die Stadt zur Kirche nahm sie als junges Mädchen wahr, dass Jesus am Kreuz keine funkelnden und glänzenden Gewänder trug wie sie, sondern eher so aussah wie die armen Bauern in der Stadt. Deshalb legte sie demonstrativ ihre Krone und den Schmuck vor dem Kreuz ab, sehr zum Ärger ihrer Schwiegermutter.
Als Vierzehnjährige schmuggelte Elisabeth dann immer wieder Brot aus der Burg zu den Armen und Hungrigen. Einmal wurde sie erwischt, als sie mit einem Korb die Wartburg verließ. Doch als sie dann das Tuch vom Korb nahm, waren nur Rosen darin zu sehen.
Deshalb wurden im Gottesdienst Rosen an alle verteilt, die am 19. November, dem Gedenktag der heiligen Elisabeth, Namenstag feiern.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir erst wieder im nächsten Jahr, nämlich am 08. Januar um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche.
St. Martin im Cani
An diesem Tag duftete es im ganzen Canisiushaus nach frisch gebackenen Dambedei. Grund dafür waren die vielen fleißigen Mamas, die im Erdgeschoss für abends eine Leckerei zauberten.
Schon Wochen zuvor bastelten die Erzieherinnen mit den neuen Kindern Laternen, die an diesem Abend schon auf den Tischen in verschiedenen Gruppen auf die Kinder warteten.
Um 17 Uhr war es dann endlich soweit. Während die Eltern bei Tee, Glühwein und Punsch im Kindergarten warteten, gingen die Kinder mit ihren Erzieherinnen und zwei Polizisten zum St. Martins-Lauf. Der erste Stopp fand am Queens Hotel statt. Hier bildete die Gruppe einen Kreis und es wurden verschiedene Lieder gesungen. Bevor wir wieder am Kindergarten ankamen, sangen wir noch beim Jugendzentrum.
Zurück im Kindergarten standen die Erwachsenen schon wartend um das Feuer. Wir schlossen uns den Eltern an und sangen noch einmal das Lied von St. Martin.
Bei Dambedei, Glühwein, Punsch und Tee verweilten die Eltern noch gemeinsam.
Am nächsten Tag, dem eigentlichen St. Martinstag, fand um 13 Uhr unser Gottesdienst in der Kirche statt.
Die Bienchengruppe hatte die Legende vom heiligen Martin gespielt. Das Rollenspiel wurde mit Musikinstrumenten von den Kindern begleitet.
Gemeinsam mit Herrn Bitsch und den Kindern wurden einige Gedanken zum Rollenspiel besprochen.
"Teilen und helfen in der Not"
Zu seinem Ehrentag haben wir Lieder gesungen wie "Tragt in die Welt nun ein Licht", "Ein armer Mann", "Das kleine Licht" und "Ein bisschen so wie Martin".
Mit einem gemeinsamen Gebet und guten Wünschen hat Herr Bitsch den Gottesdienst beendet.
Licht erleuchtet
Es macht hell und warm
St. Martin hat den Mantel geteilt.
Er hat den Armen geholfen.
Er war ein Licht in der Dunkelheit.
Guter Gott, hilf uns, dass wir ein Licht
für die anderen Menschen sind.
Am Freitag nachmittag besuchten dann alle Tagesgruppenkinder die Bewohner des Pflegeheims St. Anna. Im 2. Stock des Hauses versammelten sich die Bewohner in einem Gemeinschaftsraum und warteten sehnsüchtig auf uns. Sehr herzlich wurden wir begrüßt und einige Kinder knüpften schon Kontakte mit den Bewohnern. Gemeinsam mit den Bewohnern und Angestellten sangen wir mehrere St. Martins-Lieder.
Nach diesem tollen Gesang bekamen die Kinder noch eine Belohnung und dann ging es auch schon wieder auf den Heimweg.
Laudato si
Dies hat der heilige Franziskus ganz bewusst gelebt. Und deshalb hat er Gott dafür gelobt. Seinen Sonnengesang lernten alle Besucher des Schatzsucher-Gottesdienstes kennen. Und all das, für das Franziskus Gott pries, wurde vor den Altar gestellt: Pflanzen, Gestirne und ein halber Zoo. Dazu sangen alle das bekannte Lied „Laudato si“, das den Sonnengesang zum Inhalt hat.
Eine besondere Bedeutung hat Franziskus übrigens für alle, die Franziska, Frank, Francesco oder so ähnlich heißen. Sie haben an seinem Gedenktag, dem 04. Oktober, Namenstag. Deshalb wurde allen, deren Name auf Franz von Assisi zurückgeht, mit einer Glückwunschkarte zum Namenstag gratuliert.
Franziskus war der erste Heilige, der in der mittlerweile vierten Staffel der Schatzsucher-Gottesdienste näher betrachtet wird. Beim nächsten Mal, am 20. November, werden wir dann eine Frau kennenlernen.
Fotos vom Franziskus-Gottesdienst gibt es hier.
Vesper in der Liebfrauenkirche
Nach der Sommerpause findet die Vesper am 11. September 2011 wieder statt.
Im Oktober ist die Vesper ausnahmsweise am dritten Sonntag, 16. Oktober 2012.
Die weiteren Termine sind: 13. November und 11. Dezember 2012.
Die Schatzsuche geht weiter
Los geht es am Sonntag, den 09. Oktober um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau. Ab 10 Uhr empfangen wir dabei die Kinder im Eingangsbereich der Kirche, um ihnen die Namensschilder zu geben, ihnen ihren Platz zu zeigen und sie einfach persönlich zu begrüßen (Spielstraße fällt weg).
Das Schatzsucher-Team sucht außerdem immer nach Verstärkung. Schon wenn jemand eine kleine Aufgabe übernimmt, hilft uns das. Je mehr Leute mitmachen, desto besser kann man sich untereinander aufteilen, so dass man nicht in jedem Schatzsucher-Gottesdienst gefordert ist. Melden Sie sich bei Interesse einfach bei Gemeindereferentin Gertrud Beathalter oder Gemeindereferent Michael Vierneisel.
Das Fundament stimmt
Das besondere dieses Gottesdienstes war, dass er wieder einmal in der St. Stephans-Kirche stattfand. Und zwar mitten in der Baustelle. Ein großes Gerüst stand vor der Altarinsel. So wollte ein Bauprüfer auch den Dekan zunächst stoppen und erst einmal die Sicherheit der Örtlichkeit testen. Schließlich sei ein festes Fundament das Wichtigste. Einige Kinder halfen ihm dabei und untersuchten die Altarinsel gründlich.
Auch der rasende Reporter hatte sich diesmal wieder in der Kirche eingefunden. Mit einem Stethoskop hörte er die Steine ab. Doch ein Lebenszeichen erhielt er dabei nicht. Obwohl er gehört hatte, dass es hier lebendige Steine geben soll. Auch hier bekam er Hilfe von den Kindern.

Und so kam ihm und allen Kirchenbesuchern die Erkenntnis: Die Menschen sind die lebendigen Steine. Wenn sie nicht Leben in die Kirche bringen, brauchen wir auch nichts bauen.
Nach der Sommerpause gehen die Schatzsucher-Gottesdienste dann schon in ihre vierte Staffel. Am Sonntag, den 09. Oktober feiern wir um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau den ersten Gottesdienst des neuen Schuljahres.
Ein besonderes Zeichen der Ökumene
In diesem Gottesdienst wird besonders die Taufe in den Mittelpunkt gestellt, die in diesem Jahr in der Evangelischen Kirche Deutschlands im Zuge der Vorbereitung des 500jährigen Reformationsjubiläums im Jahre 2017 besondere Würdigung erfährt.
Als ein weiteres Zeichen der ökumenischen Verbundenheit wird – beginnend mit dem Pfingstfest – vier bis sechs Wochen lang einer der Wandteppiche von Emil Wachter, die sonst in der St. Stephans-Kirche hängen, in der Evangelischen Stadtkirche zu sehen sein. Die Motive des Wandteppichs zeigen den Turmbau zu Babel und – passend zum Pfingstfest – die Ausgießung des Heiligen Geistes.
Am Vormittag des Pfingstmontags finden somit keine Eucharistiefeiern im Stephanssaal und in der Kirche Unserer Lieben Frau statt.
Alle wurden satt
Auch im Evangelium merkte man das. 5000 Menschen hörten Jesus aufmerksam zu. Nur ein Junge hatte fünf Brote und zwei Fische dabei. Aber Jesus teilte alles, und staunend sah man, dass jeder genug zu essen bekam. Zwölf Körbe blieben sogar übrig.
Wegen des tollen sommerlichen Wetters konnte die Spielstraße diesmal sogar im Freien stattfinden. Es machte den Kindern sichtlich Spaß, im Hof des Canisiushauses Bälle zu werfen oder neuartige Gefährte zu fahren.
Fotos von diesem Gottesdienst können Sie hier sehen.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 10. Juli. Zum Baustellenfest an diesem Tag findet der Gottesdienst in der Baustelle der St. Stephans-Kirche statt. Das Team der Schatzsucher-Gottesdienste freut sich schon, wenn nach dem Sommer dann die vierte Staffel beginnt. Jedoch wird immer wieder Verstärkung gesucht. Wie im Evangelium muss man bei der Mithilfe nicht gleich den ganzen Gottesdienst managen, sondern es reicht, wenn man bei einem kleinen Teil mithilft, sei es bei den Kleingruppen, bei der Spielstraße, der Theatergruppe, oder, oder, oder. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Michael Vierneisel oder Gertrud Beathalter.
Zwei in eins: Öffentlichkeit & Liturgie
Öffentlichkeitsausschuss:
Martin Peters, zweiter Vorsitzender des Stephanschors, hat über die Öffentlichkeitsarbeit des Chors informiert. In Zukunft soll es eine stärkere Vernetzung der Seelsorgeeinheit Mitte-Süd und dem Chor St. Stephan geben. Das betrifft z.B. die Vernetzung der beiden Homepages. Es ist ein gemeinsames Anliegen, dass die Pfarrgemeinde den Stephanschor als Teil der Gemeinde und der Chor wiederum sich als Teil der Pfarrei begreift.
Zusammen mit Stephan Langer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat, wurde über einen Kirchenführer für die neugestaltete Stephanskirche nachgedacht: Der Öffentlichkeitsauschuss schlägt vor, einen ‚traditionellen’ kunstgeschichtlich orientierten und einen ‚spirituellen’ Kirchenführer zu erarbeiten.
Am Turm der Stephanskirche weht um die Osterzeit seit drei Jahren eine Fahne – der Pfarrgemeinderat hatte sich dafür ausgesprochen, einen Vorschlag für eine vergleichbare ‚Weihnachts’-Fahne zu erarbeiten. Dieses Anliegen hat der Öffentlichkeitsauschuss aufgegriffen und verfolgt es weiter.
Liturgieausschuss:
Im Rückblick auf die Kar- und Osterliturgie wurde die gemeinsame Feier der Seelsorgeeinheit in der Kirche Unsere Liebe Frau sehr positiv und als Bereicherung erlebt. Im kommenden Jahr soll die Kar- und Osterliturgie in der Stephanskirche gefeiert werden.
Der Liturgieausschuss bereitet den Gottesdienst bzw. die Prozession an Fronleichnam vor. Die Maiandachten werden auch im kommenden Jahr von verschiedenen Personen vorbereitet und gestaltet. Da es sich hierbei um gewachsene Volksfrömmigkeit handelt, steht den Andachten kein Priester vor, sondern bleibt die Gestaltung bewusst in der Hand von Laien.
Der Ausschuss Liturgie erarbeitet außerdem eine Vorlage für den Notfall, dass einer Eucharistiefeier unvorhergesehen kein Priester vorstehen kann und ein Laie den Wortgottesdienst übernimmt.
Fotos von der Erstkommunion 2011
Die Fotos können bis einschließlich Dienstag, 31. Mai 2011 im Schaukasten an der Ecke Augarten- und Marienstraße angeschaut werden. Anschließend kommen die Bilder nach St. Stephan. Vom 01. Juni bis 10. Juni sind sie neben der Eingangstüre des Stephanssaals (Ständehausstr. 4) zu sehen.
Bei der Bestellung im Pfarrbüro unter Angabe von Name und Anschrift sind die Bilder gleich zu bezahlen. In drei verschiedenen Größen können sie bestellt werden: 10 x 15 cm: 0,50 € - 13 x 18 cm: 0,80 € - 20 x 30 cm: 1,50 €.
Die Öffnungszeiten des Pfarrbüros finden Sie hier.
Sie können auch gerne einen Umschlag mit Ihrem Namen, den Nummern der Bilder und dem Geld in den Briefkasten eines der Pfarrbüros einwerfen.
Zum Papst!
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte mit Namen und Adresse im Pfarrbüro Unserer Lieben Frau an. Der Bus wird sehr früh losfahren; wir müssen schon um 6 Uhr früh in Freiburg sein. Vom Busparkplatz bis zum Gelände der Papstmesse wird es ein ganzes Stück zu laufen sein. Einen Preis für die Fahrt können wir noch nicht nennen, da wir zuerst das Interesse erkunden wollen. Daher: bitte melden Sie sich bis zum 23. Mai.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Erzdiözese.
Licht und Wärme
Passend zum strahlenden Sonnenschein stand am Altar auch ein Plakat mit einer Sonne. Sie symbolisierte Jesus, der uns Licht und Wärme schenkt. Aber auch wir alle sind aufgerufen, das, was wir von Jesus geschenkt bekommen haben, an andere weiterzugeben. So klebten die Kinder Papierhände mit ihrem Foto auf die Sonnenstrahlen. Außerdem erklärten die Kinder auch, wie sie Licht und Wärme Jesu spüren und wie sie sie konkret weitergeben können.
Um das Weitergeben des Lichts auch sichtbar zu machen, wurden die Kommunionkerzen der Kinder dann vom Licht der Osterkerze entzündet. Besonders aufgeregt waren alle dann natürlich beim großen Moment, als sie zum ersten Mal das Heilige Brot essen durften.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgeholfen haben, dass dieser Gottesdienst so schön und festlich war, und allen, die die Kinder in der Zeit der Vorbereitung begleitet und unterstützt haben.
Diamantene Kommunion in ULF
Wir haben uns kurz vor Beginn des Gottesdienstes am Eingang Marienstraße getroffen und schon dort wurden in uns allen Erinnerungen an unsere Kindheit wach, denn nicht alle sind Karlsruhe treu geblieben und für dieses Ereignis extra aus Gießen und dem Westerwald angereist. Wir haben beim Betreten der Kirche festgestellt, dass sie bereits nach den Bestimmungen des zweiten vatikanischen Konzils einen neuen Altar- und Chorbereich erhalten hat. Neu waren für uns auch die Deckengemälde.
Zu Beginn der Feier hat uns dann Herr Dekan Streckert begrüßt und erwähnt, dass es heute unvorstellbar sei, dass in einem Jahr 173 Kinder zur Erstkommunion gehen, wie das im Jahre 1951 der Fall war.
Bei einem anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden anhand von Zeitungsausschnitten und Fotoalben auch Erinnerungen an unsere Schulzeit, sowie die damaligen Pfarrer und Religionslehrer wach, wie z.B. Herrn Stadtpfarrer Hodapp, Herrn Pfarrer Schneider, Herrn Pfarrer Ober, den damaligen Kaplan Alfons Ruf, der jetzt Prälat in Freiburg ist, sowie auch an Sr. Augustina von den Gengenbacher Schwestern.
Unser Dank gilt besonders Herrn Dekan Hubert Streckert für die Gestaltung des Gottesdienstes und seine lieben Worte, sowie Herrn Pfarrer Zerrer für die Vorarbeit zu diesem Gottesdienst und dem Mesner, Herrn Garripoli.
Was wird denn da gefeiert?
Denn es war kein gewöhnlicher Sonntag, sondern der Palmsonntag. Und alle hatten Palmsträuße mitgebracht, um damit zu jubeln, wie damals beim Einzug Jesu in Jerusalem. Unter lang anhaltendem Hosianna-Gesang zogen alle in die Kirche ein, wo man das Evangelium hörte.
Sowohl in den Kleingruppen der Kinder, als auch bei den Erwachsenen in der Kirche erfuhr man dann jedoch, dass der Jubel des Palmsonntags nicht lange anhielt, sondern schon bald in das Geschehen von Gründonnerstag und Karfreitag mündete, als Jesus starb.
Um diese wichtigen Tage für Kinder anschaulicher zu machen, finden in der Karwoche extra Kindergottesdienste statt. Der Kreuzweg für Kinder ist am Karfreitag, den 22. April um 11 Uhr im Stephanssaal, die Auferstehungsfeier für Kinder feiern wir am Karsamstag, den 23. April um 17.30 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Auch zum nächsten Schatzsucher-Gottesdienst am Sonntag, den 22. Mai laden wir schon ganz herzlich ein.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.

