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Der Hahn und die Lämmer
Vollmundig erklärte er noch zu Beginn, für Jesus kämpfen und notfalls sogar sterben zu wollen. Aber als es ernst wurde, verleugnete er seinen Freund dreimal. Als der Hahn krähte, bereute er seinen Fehler und weinte.
Doch schon bald traf er Jesus wieder. Erleichtert bemerkte Petrus, dass dieser ihm keine Vorwürfe machte, sondern ihm sogar eine große Aufgabe anvertraute: Weide meine Lämmer! So wurde Petrus zum ersten Papst der katholischen Kirche.
Bilder dieses Gottesdienstes können Sie hier ansehen.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 17. Juni um 10.15 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Maiandacht in Moosbronn
Strahlenförmig trafen in Moosbronn weitere Frauengruppen ein. Sie kamen aus Schöllbronn, Schielberg, Etzenrot und Rheinstetten, so dass die Kapelle Maria Hilf mit ca. 60 Personen gut besetzt war. Der Pfarrer der Gemeinde hieß uns herzlich willkommen. Unter Federführung der Schöllbronner Frauen feierten wir eine beeindruckende Maiandacht. Der Organist aus Schöllbronn begleitete uns auf der Orgel.
Anschließend stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen. Wir Frauen konnten gute Gespräche untereinander führen. Gegen 17.00 Uhr verabschiedeten sich die einzelnen Gruppen mit einem "Auf Wiedersehen im nächsten Jahr". Um 17.30 Uhr traten wir Karlsruher Frauen die Heimreise an. Ein erfüllter Nachmittag fand ein gutes Ende.
Aufnahme der neuen Minis
Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung auf den Ministrantendienst nahmen sie an diesem 4. Sonntag in der Osterzeit mit einem stolzen Lächeln ihre Miniplaketten entgegen. Der Aufnahmegottesdienst wurde von den Minis mit gestaltet, indem sie verschiedene deutende Worte zu ihrem Dienst am Altar sprachen und deutlich machten, wie wichtig die Ministranten im Leben der Gemeinde sind. Unsere Minischar heißt Davide Calò, Christian Centelles-Steiger, Alexandra Pereira Carvalho und Paulina Zöller herzlich willkommen! Am Hirtensonntag wird an Jesus, unseren guten Hirten, erinnert, in dessen Herde wir Mitglied sind. Unsere neuen Minis sind jetzt nicht nur Mitglied in dieser Herde, sondern haben einen neuen Platz und feste Aufgaben gefunden.
Wir wünschen ihnen, dass sie in ihrer neuen Aufgabe viel Freude erleben und neue Bekanntschaften und Freundschaften innerhalb der Gemeinde schließen.
Auch begrüßen wir unsere zwei neuen Kommunionhelferinnen Andrea Schludi und Marguerite Schnelle. Im Namen der Gemeinde heißen wir sie herzlich willkommen!
Tipps für den Katholikentag
Achim Zerrer:
Egbert Ballhorn macht am Freitag um 16 Uhr – passend zu unserem Psalmenkurs –einen Workshop zu den Psalmen; von ihm habe ich in den letzten Jahren viel gelernt in Sachen Bibelauslegung. Derselbe Autor hält am Samstag um 14 Uhr einen weiteren Workshop und erklärt, wie die Dirne Rahab in den Stammbaum Jesu kam.
Sebastian Painadath, indischer Jesuit, führt am Donnerstag um 12 Uhr in Meditation ein.
Magnus Striet, Theologieprofessor in Freiburg, bezieht sich in seiner Forschung gerne auf aktuelle Erkenntnisse der modernen Anthropologie. Er fragt nach Gott und der menschlichen Freiheit (Sa, 16 Uhr) sowie den Herausforderungen für die Theologie durch die Hirnforschung (Sa, 14 Uhr). Bei der Frage nach Gott und dem Leid ist er Co-Referent (Do, 14 Uhr). Ebenfalls im Schnittpunkt zwischen Glaube und Naturwissenschaft ist ein Podium zu Schöpfung und Evolution angesiedelt (Do, 16 Uhr).
Interessante Impulse für das Selbstverständnis der Kirche in der modernen Gesellschaft gibt der Soziologe und Pastoraltheologe Matthias Sellmann (Fr, 11 Uhr). Am Freitag um 14 Uhr fragt er „Pfarrgemeinde – ein Auslaufmodell?“.
Immer hörenswert sind die Beiträge von Gotthard Fuchs „Wenn ich schwach bin, bin ich stark“ (Do, 16 Uhr) und Bischof Wanke aus Erfurt „Pastoral in der Großraum-Kirche“ (Fr, 16 Uhr).
Musikalisch gefällt mir der Jazz-Bassist Dieter Ilg (Fr, 20 Uhr) und die aus der kirchlichen Jugendarbeit hervor gegangene A Capella - Gruppe Wise Guys (Fr, 19 Uhr). Am Samstag um 18 Uhr kann man einen anglikanischen even-song mitfeiern. Außerdem kommen die drei NGL-Oratorien von Gregor Linßen zur Aufführung.
Michael Vierneisel:
Wer gerne unsere Schatzsucher-Gottesdienste mitfeiert, kommt auch auf dem Katho-likentag nicht zu kurz. Mitarbeiter aus vielen Gemeinden, in denen es solche Gottes-dienste gibt, haben nun gemeinsam mitgeholfen, einen großen „Abenteuerland“-Gottesdienst zu gestalten. Er findet statt am Freitag, den 18. Mai um 12.30 Uhr in der Konkordienkirche in Mannheim. Mein Tipp für Familien, die an diesem Tag zum Katholikentag fahren.
Pfarrbüro:
Open-Air-Konzert in Mannheim: Seit vielen Jahren begleiten die Wise Guys die Butterflies-Straßenkinder in Delhi. In Mannheim stehen sie das erste Mal gemeinsam auf der Bühne. Mitgebracht haben die Wise Guys Jördis Tielsch und Band - eine junge, wunderbare Musikerin. Freuen wir uns auf ein Konzert mit Überraschungen. Ort: Unterer Luisenpark, Bühne, Kolpingstraße (34 / cIII,). Termin: Freitag, 19 Uhr - 22.30 Uhr.
Mannheim rockt für die Welt: „We’re only one“. Ein großes Jugendkonzert im Unteren Luisenpark, Bühne, Kolpingstraße (34 / cIII). Tolle Bands machen sich stark für Kinder und Jugendliche in Ruanda. Feiert mit am Donnerstag von 18 Uhr – 22 Uhr.
Lebendige Geschichte der Liebfrauenkirche
Der Canisiushausverein lud zu dem Dia-Vortrag von Bernhard Kuhn ein. Die Anwesenden konnten die Geschichte lebendig miterleben. Vom Bau der Liebfrauenkirche, über die Altäre und Kunstwerke früher, über die Zerstörung und den Wiederaufbau, über viele Renovationen und Ereignisse bis zur heutigen Gestaltung des Kirchenraums - alles wurde mit Fotos dokumentiert. Viele Anwesenden konnten über die Kirche Unserer Lieben Frau neue Eindrücke gewinnen. Die etwa 40 Gäste waren beeindruckt. Sicherlich wären es, wenn der KSC nicht ein wichtiges Spiel gehabt hätte, noch mehr geworden...
Sommerlager 2012
Es wird gemeinsam veranstaltet von der KJG St. Peter und Paul und Jugendlichen aus St. Stephan. Alle weiteren Informationen wie Preis, Ort, Anmeldeschluss, ... finden Sie auf dem Anmeldeflyer.
Geweiht
Unter ihnen ist auch Markus Manter. Im Oktober 2010 kam er als Praktikant im Pastoraljahr in unsere Seelsorgeeinheit. Vor einem Jahr bekam er dann die Diakonenweihe, so dass er als Diakon bis Februar 2012 bei uns blieb.
Nun hat er mit der Priesterweihe einen weiteren Schritt auf seinem Weg erreicht. Mit seiner Heimatgemeinde Ostrach feiert er eine Woche nach der Weihe seine Primiz, seinen ersten Gottesdienst als Neupriester. Und auch wir freuen uns schon auf die Nachprimiz, die er am 10. Juni um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche feiert. Wir wünschen Markus Manter Gottes Segen auf seinem Weg.
Ausführliche Berichte über die Priesterweihe finden Sie auf der Homepage des Dekanats und der Erzdiözese.
Fotos: Roger Köppe
Vom Diakon zum Priester
Unter ihnen ist auch Markus Manter, der von Oktober 2010 bis Februar 2012 in unserer Seelsorgeeinheit als Diakon tätig war. Auf der Homepage der Erzdiözese Freiburg werden die Neupriester vorgestellt. Hier erfahren Sie mehr zu Markus Manter.
Fotos zu bestaunen
Die Fotos können bis einschließlich Freitag, 18. Mai 2012
im Schaukasten an der Ecke Augarten- und Marienstraße angeschaut werden. Anschließend kommen die Bilder nach St. Stephan, wo sie bis zum 01. Juni neben der Eingangstüre des Stephanssaals zu sehen sind.
Bei der Bestellung im Pfarrbüro unter Angabe von Name und Anschrift sind die Bilder gleich zu bezahlen. In drei verschiedenen Größen können sie bestellt werden: 10 x 15 cm: 0,50 € - 13 x 18 cm: 0,80 € - 20 x 30 cm: 1,50 €.
Die Öffnungszeiten der Pfarrbüros finden Sie hier.
Sie können auch gerne einen Umschlag mit Ihrem Namen, den Nummern der Bilder und dem Geld in den Briefkasten eines der Pfarrbüros einwerfen.
Eine Ära ging zu Ende...
Das gab es noch nie in der Canisiushaus-Geschichte der letzten 50 Jahre: 43 Mitglieder und zwei Gäste waren gekommen und zeigten damit, dass das Canisiushaus lebendig ist und als Aufgabe vieler angesehen wird.
In diesem Jahr gab es Neuwahlen. Dieter Schweiß als Erster Vorsitzender trat von seinem Amt zurück. Insgesamt 42 Jahre - davon 27 Jahre als erster Vorsitzender - war er im Vorstand tätig. Die Mitgliederversammlung ernannte Dieter Schweiß zum Ehrenvorsitzenden des Vereins.
Aber auch andere gaben ihre Aufgaben im Vorstand ab. Bertold Raupp war 45 Jahre lang Rechner im Canisiushausverein - eine unvorstellbar lange Zeit! Als Beirat gaben Martin Hörnel und Elke Nees ihr Ämter auf. Den scheidenden Vorstands-Mitgliedern wurde für ihre Arbeit gedankt.
Neuwahlen vergaben das Amt des Ersten Vorsitzenden, des Zweiten Vorsitzenden und des Rechners neu. Auch drei neue Beiräte waren bereit, Engagement für den Verein zu zeigen. Die Zusammensetzung des Vorstandes können sie hier finden.
Erwähnenswert ist, dass der Canisiushausverein in den letzten Jahren seine Mitgliederzahlen steigern konnte und jetzt 122 Mitglieder hat.
Zum Abschluss der beeindruckenden Versammlung wurden Bilder von den 42 Jahren Arbeit im Vorstand gezeigt, die Dieter Schweiß geleistet hat.
Neuer Gemeindebrief erschienen
In den nächsten Tagen wird er an alle Haushalte unserer Seelsorgeeinheit ausgeteilt. Wer ihn schon jetzt durchschauen möchte, kann dies hier tun.
Ausflug nach Ägypten
Nein, ganz so weit ging es dann doch nicht. Vielmehr fuhren die 21 Kinder und vier Erwachsenen zum Ausflug mit dem Zug nach Speyer.
Vormittags stand der Kaiserdom auf dem Programm. Vom Bischofssitz bis zur Taufkapelle, vom Beichtstuhl bis zum Brautkleid der heiligen Elisabeth erkundete man die ganze Kirche. Vor allem von der Größe waren alle beeindruckt.
In der Mittagspause konnten die Kinder auf dem Spielplatz im Domgarten herumtoben. Immer wieder musste man wegen Regens im Dom aber Zuflucht nehmen.
Und am Nachmittag ging es dann nach Ägypten. Das naturhistorische Museum der Pfalz bietet zur Zeit nämlich eine Ausstellung mit dem Titel „Ägyptens Schätze entdecken“ an. Die Führung war extra auf Kinder ausgerichtet. So konnte man einen Skarabäus aus Gips gießen, auf einem Ruderboot rudern und sogar eine echte Mumie anschauen.
Als letzten „offiziellen“ Termin werden die Erstkommunionkinder beim Fronleichnams-Gottesdienst am 07. Juni um 9 Uhr im Stadtgarten mit ihren Gewändern dabei sein.
Badener auf dem Schwabenweg
Dort angekommen führt uns der Weg direkt zum Münster und in die Mauritius-Rotunde mit dem Hl. Grab. Hier gibt es den ersten Tagesimpuls, und die Jakobs-Pilgermuscheln werden verteilt Und schon geht es zu Fuß auf die erste Etappe des Schwabenweges von Konstanz nach Einsiedeln, ein Teil des Jakobsweges, mit dem Tagesziel Märstetten (14 km).
Insgesamt sind 92 Kilometer zu bewältigen, eingeteilt in 5 Tagesetappen.
Täglich macht einer aus unserer Gruppe einen Tagesimpuls und in den Kapellen auf dem Weg halten wir immer wieder an für eine geistliche Rast und holen uns auch den Pilgerstempel für unsere Pilgerpässe.
Auf dem Weg eröffnet sich uns regelmäßig eine grandiose Sicht auf das Alpenpanorama. Wir erleben fast alle Wetterarten, von bedecktem Himmel über Sonnenschein mit höheren Temperaturen bis zum Schneesturm auf dem Hörnli, dem höchsten Berg auf dem Schwabenweg mit 1.100 m, den es zu bewältigen gilt und dessen Gasthaus leider geschlossen ist.
Klösterliches Leben erfahren wir am 2. Tag, abends, im Klosterort Fischingen mit seiner beeindruckenden Benediktinerabtei.
Am Ende unserer Tagesetappen erwartet uns in den jeweiligen Unterkünften ein stärkendes Abendessen und Betten, um die müden Knochen auszuruhen.
Der Pilgerweg führt uns nach Überwindung des Hörnli nach Gibswil mit einer herrlichen Pizzeria, dann nach Rapperswil am Zürichsee. Hier fährt ein Teilnehmer aus familiären Gründen wieder nach Karlsruhe zurück, dafür stoßen 2 weitere Pilger zu unserer Gruppe dazu, die von Karlsruhe aus nach Rapperswil mit dem Auto gefahren sind, um die letzte Etappe mitzulaufen. Von dort aus geht es dann über die längste Holzbrücke der Schweiz auf den Etzelpass (950 m) mit der Kapelle St. Meinrad und einem geöffneten Gasthof, der zur Rast einlädt, zu unserem Ziel nach Einsiedeln. Hier verbringen wir die restliche Zeit in der gewaltigen Basilika der Benediktinerabtei bei den Gebetszeiten und Gottesdiensten, bevor wir dann am Samstag wieder nach Karlsruhe zurückfahren.
Es war eine schöne Erfahrung, gemeinsam diesen beeindruckenden Pilgerweg zu gehen, auch wenn wir dabei vereinzelt an unsere Grenzen gestoßen sind. Und es gab sogar Äußerungen, auch in Zukunft wieder solche Pilgerwege gemeinsam zu gehen - vielleicht um irgendwann das Endziel Santiago de Compostella zu erreichen?
Wenn Sie auf die Bilder klicken, sehen Sie noch mehr Fotos der Pilgerreise.
Gottes Spuren festgestellt
Im feierlichen Gottesdienst in der St. Stephans-Kirche berichteten sie vor allem von den Spuren Gottes, die sie auf dem Weg der Vorbereitung gefunden haben. Die Gruppenkerze erinnerte sie an die Gruppenstunden, eine Scherbe an einen erklärenden Gottesdienst, bei dem einiges zu Bruch ging, oder ein Gewand an die Anspiele in den Schatzsucher-Gottesdiensten.
Auch durften die Kinder in diesem Gottesdienst ihren Glauben selbst bekennen. Während in der Taufe die Eltern noch die Antworten gegeben haben, sprachen nun die Kinder selbst, dass sie an Gott und Jesus glauben und mithelfen wollen, dass es in unserer Welt mehr Gutes und weniger Böses gibt.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes aber stand die Erstkommunion, der erstmalige Empfang des heiligen Brotes.
Im Dankgottesdienst am Tag darauf berichteten die Kinder dann übereinstimmend, dass es für sie ein sehr schöner Tag gewesen sei.

