Kollektion Nachrichten Sakramente
Fotos zu bestaunen
Die Fotos können bis einschließlich Freitag, 18. Mai 2012
im Schaukasten an der Ecke Augarten- und Marienstraße angeschaut werden. Anschließend kommen die Bilder nach St. Stephan, wo sie bis zum 01. Juni neben der Eingangstüre des Stephanssaals zu sehen sind.
Bei der Bestellung im Pfarrbüro unter Angabe von Name und Anschrift sind die Bilder gleich zu bezahlen. In drei verschiedenen Größen können sie bestellt werden: 10 x 15 cm: 0,50 € - 13 x 18 cm: 0,80 € - 20 x 30 cm: 1,50 €.
Die Öffnungszeiten der Pfarrbüros finden Sie hier.
Sie können auch gerne einen Umschlag mit Ihrem Namen, den Nummern der Bilder und dem Geld in den Briefkasten eines der Pfarrbüros einwerfen.
Ausflug nach Ägypten
Nein, ganz so weit ging es dann doch nicht. Vielmehr fuhren die 21 Kinder und vier Erwachsenen zum Ausflug mit dem Zug nach Speyer.
Vormittags stand der Kaiserdom auf dem Programm. Vom Bischofssitz bis zur Taufkapelle, vom Beichtstuhl bis zum Brautkleid der heiligen Elisabeth erkundete man die ganze Kirche. Vor allem von der Größe waren alle beeindruckt.
In der Mittagspause konnten die Kinder auf dem Spielplatz im Domgarten herumtoben. Immer wieder musste man wegen Regens im Dom aber Zuflucht nehmen.
Und am Nachmittag ging es dann nach Ägypten. Das naturhistorische Museum der Pfalz bietet zur Zeit nämlich eine Ausstellung mit dem Titel „Ägyptens Schätze entdecken“ an. Die Führung war extra auf Kinder ausgerichtet. So konnte man einen Skarabäus aus Gips gießen, auf einem Ruderboot rudern und sogar eine echte Mumie anschauen.
Als letzten „offiziellen“ Termin werden die Erstkommunionkinder beim Fronleichnams-Gottesdienst am 07. Juni um 9 Uhr im Stadtgarten mit ihren Gewändern dabei sein.
Gottes Spuren festgestellt
Im feierlichen Gottesdienst in der St. Stephans-Kirche berichteten sie vor allem von den Spuren Gottes, die sie auf dem Weg der Vorbereitung gefunden haben. Die Gruppenkerze erinnerte sie an die Gruppenstunden, eine Scherbe an einen erklärenden Gottesdienst, bei dem einiges zu Bruch ging, oder ein Gewand an die Anspiele in den Schatzsucher-Gottesdiensten.
Auch durften die Kinder in diesem Gottesdienst ihren Glauben selbst bekennen. Während in der Taufe die Eltern noch die Antworten gegeben haben, sprachen nun die Kinder selbst, dass sie an Gott und Jesus glauben und mithelfen wollen, dass es in unserer Welt mehr Gutes und weniger Böses gibt.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes aber stand die Erstkommunion, der erstmalige Empfang des heiligen Brotes.
Im Dankgottesdienst am Tag darauf berichteten die Kinder dann übereinstimmend, dass es für sie ein sehr schöner Tag gewesen sei.
Steine und Kerzen
Gemeinsam begannen alle 38 Kinder in der Kirche. Dann durchlief man in Kleingruppen verschiedene Stationen. Dabei durften die Kinder mit den Ministranten das Weihrauchfass schwingen und mit den Pfadfinderinnen Stockbrot machen, in einem Brettspiel wurde das eigene Gewissen erforscht, bei Gruppenspielen kam es auf jeden einzelnen in der Gruppe an, und auch der Gottesdienst am Weißen Sonntag wurde vorbereitet.
Eine besondere Station fand dann in der Kirche statt. Jedes Kind ging einzeln zu einem der anwesenden Priester und durfte ihm einen Stein mitbringen. Dieser Stein symbolisiert alles, was einen bedrückt und belastet. Wenn die Kinder ihren Stein bei dem Priester abgelegt hatten, erhielten sie zwei Schätze: eine Kerze und die Zusage Gottes, dass er uns lieb hat, auch wenn wir Fehler gemacht haben.
Für die Kinder geht es nun in Riesenschritten auf den Weißen Sonntag am 15. April zu.
Viel Leben im Cani
Die etwa 40 Erstkommunionkinder durchliefen im Canisiushaus verschiedene
Stationen zum Thema Schuld und Versöhnung. Mit ihren Betreuerinnen und Betreuern wurde ihnen im Franz-Weber-Saal ein Mittagessen serviert.
Fast 20 Eltern, Erzieherinnen und Kinder des Kindergartens Canisiushaus halfen mit ihrer Gartenaktion, die Außenanlage in Ordnung zu halten. Zum Mittagessen kamen sie ebenfalls in den Franz-Weber-Saal und stärkten sich an dem wohlverdienten Essen.
Zum 183. Mal (!) seit 1988 war das Altpapierteam in der Südstadt unterwegs, um Altpapier von den Straßen aufzusammeln. Die kraftraubende Arbeit, die an diesem Tag bis ca. 16.30 Uhr dauerte und rund 70 Tonnen Altpapier erbrachte, wurde durch das Mittagessen unterbrochen. Den 15 Altpapiersammlern und -sammlerinnen mundete im Franz-Weber-Saal das Mittagessen des Cani-Küchenteams ebenfalls.
So waren die verschiedenen Gruppen beim Mittagessen im Canisiushaus versammelt und erlebten eine lebendige Gemeinde bzw. Seelsorgeeinheit.
Der heilige Blasius
Blasius verschaffte den Leuten zu seiner Zeit Heilung, als Arzt und als Christ, also für Körper und Seele. Deshalb wurde er sogar Bischof. Doch im Zuge der Christenverfolgungen wurde er gefangen genommen und ins Gefängnis gesperrt. Dort rettete er ein Kind vor dem Ersticken, die wohl bekannteste Geschichte dieses Heiligen.
Noch heute wird um den 03. Februar, dem Gedenktag des Heiligen, der Blasius-Segen erteilt. Diesen erhielten die Kinder in ihren Kleingruppen.
Fotos dieses Gottesdienstes finden Sie hier.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir am Sonntag, den 11. März um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche.
Ein besonderer Augenblick
Immer wieder wurde der Gottesdienst durch unsere individuellen und persönlichen Beiträge bereichert. Lesung, Vorstellung der verschiedenen Firmwege, sowie das Kyrie wurden durch uns Firmandinnen mit religiöser Neugier, jugendlicher Erwartung und gemeinschaftlichem Stolz angehaucht.
Auch durch die vielen, uns schon aus der Firmvorbereitung bekannten und geliebten Lieder wurde der Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis. Orgel, Band und Chor machten einige Augenblicke unvergesslich und ließen uns noch einmal zurückblicken auf die gemeinsam erlebte Zeit.
Der Höhepunkt des Gottesdienstes jedoch war für uns alle die eigentliche Firmspendung. Für jeden von uns ist es wohl auf seine Art etwas Besonderes gewesen, ein Gefühl der Geborgenheit, ein Wissen, akzeptiert zu werden, ein Augenblick der Freude und Liebe, ein ganz besonderer Moment eben.
„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“, die wohl schönsten Worte des Gottesdienstes für uns Firmanden.
Abgerundet wurde die Feier noch durch die Eucharistiefeier, die wir neu Gefirmten zusammen, um den Altar stehend, erlebten.
Ein Segensgruß des Bischofs beendete den Gottesdienst und wir verließen die Kirche mit dem Wissen, mit Vertrauen und Liebe, aber auch mit Verantwortung beschenkt worden zu sein.
Anna Faber, ehemalige Firmandin
Wenn Sie auf das Bild klicken, sehen Sie weitere Bilder vom Empfang mit Bischof Uhl und vom Firmgottesdienst.
Jetzt geht´s los!
Das Treffen war die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Vorbereitung auf den Weißen Sonntag. 39 Kinder machen sich auf diesen Weg. Und zum ersten Mal sahen sie sich zusammen. Manche kannten sich schon, manche waren fremd. So versuchte man mit Kennenlernspielen, den anderen etwas näher zu kommen.
Am Ende jeder Gruppenstunde erhalten die Kinder einen kleinen Schatz, der an das Thema der Stunde erinnert. Deshalb bastelten die Kinder auch ein Schatzkästchen, in dem sie ihre Schätze sammeln werden.
Über vier Monate lang werden die Kinder nun in Gruppenstunden und erklärenden Gottesdiensten auf die Erstkommunion am 15. April in der St. Stephans-Kirche vorbereitet. Wir wünschen ihnen und ihren Familien viel Freude dabei.
Eine Woche Assisi
„Hammer, ihr fahrt nach Assisi!“ „Bring mir ein Kreuz mit!“ „Ihr macht bestimmt auch die Mörderwanderung!“ hieß es, als wir uns entschlossen hatten, unsere Firmvorbereitung mit einer Woche in den Herbstferien in Assisi zu ergänzen.
Wir, das sind zehn junge Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Begleitet wird unsere kleine Gruppe von Christian, der uns schon die ganze Firmvorbereitung lang zur Seite stand, Annette, mit der wir ebenfalls schon bei den unzähligen Firmtreffen Bekanntschaft gemacht haben, und Markus, unserem Diakon, der die ganze Woche lang unsere Lachmuskeln nicht verschonen wird.
Wir Dreizehn haben uns also entschlossen, das Abenteuer Assisi in Angriff zu nehmen.
Wagemutig wie wir sind, stellen wir uns schon gleich am Samstag der ersten Herausforderung: Wir müssen uns um 6.35 Uhr am Hauptbahnhof Karlsruhe treffen, eine abenteuerliche Zeit. Noch müde und verschlafen sehen wir nicht gerade begeistert 14 Stunden Zugfahrt vor uns liegen.
Doch die Stimmung bessert sich dank Markus´ glänzendem Humor und einer Stunde Aufenthalt in Florenz, die wir geschwind nutzen, um zum Florentiner Dom zu sprinten und in der herrlichen, italienischen Sonne ein Eis zu essen.
Weiter geht es mit einem Bummelzug, der uns von Florenz ans das ersehnte Ziel bringt, Assisi.
Müde und geschafft, aber fasziniert von der Schönheit des nächtlichen Assisi, das wir vom Tal aus am Hang liegen sehen können, steigen wir in den Bus, um schließlich am „Casa della Pace“ (Haus des Friedens) anzukommen.Die Schwestern begrüßen uns ganz ...... Es sind vier Frauen unterschiedlichsten Alters, die uns alle in ihrer herzlichen Art willkommen heißen.
Gestärkt von einer Tortellinisuppe fallen wir alle todmüde ins Bett.
Der Sonntagmorgen bringt eine Überraschung mit sich. Ausschlafen ist angesagt, denn wir dürfen bis 7.30 Uhr in den Betten bleiben. Eine Seltenheit, die uns im Laufe der Woche nicht mehr so oft unterkommen wird.
Belohnt für unser heldenhaftes Aufstehen werden wir spätestens beim Frühstück. Frisches Brot vom Bäcker und hausgemachte Feigenmarmelade stehen auf dem Programm.
Ermutigt durch die warme Sonne brechen wir auf zu unserem ersten gemeinsamen Gottesdienst in Assisi. In der alten Bischofskirche erleben wir unsere erste italienische Messe, singen Lieder, deren Bedeutung uns teilweise schleierhaft ist. Aber durch die vielen Lieder ist die Atmosphäre in der Kirche einfach ungreifbar schön.
Als wir zurückkommen steht auch schon das Mittagessen auf dem Tisch. Heute, wie auch die ganze Woche, wird das Essen immer hervorragend schmecken.
Nach dem Mahl, das immer in zwei Gebete eingebunden ist, die jede Mahlzeit von jemand anderem aus der Gruppe gebetet werden, genießen wir unsere ersten freien zwei Stunden.
Das Programm setzt sich am Nachmittag fort. Schwester Anke zeigt uns im ersten Teil der Stadtführung die Wirkungsstätten des Heiligen Franziskus und erzählt uns kleine Legenden aus seinem Leben. Wir können das Amphitheater, den Römertunnel und St. Rufino, die neue Bischofskirche, bestaunen.
Danach dürfen wir zum ersten Mal die Stadt alleine unsicher machen. Es werden die ersten Kreuze und Tau-Zeichen gekauft, das Symbol, welches Franziskus als Ausdruck für den heiligen Willen Gottes für sich verwendete. Auch vor Bäckereien und Souvenirläden machen wir nicht halt.
Nach unserer Rückkehr ins „Casa della Pace“ beenden wir den Tag mit einer Vesper in der Hauskapelle. Von den Schwestern bekommen wir ein Tagebuch geschenkt, in das wir in der ganzen Woche unsere Erfahrungen, Gedanken und Gefühle verewigen können.
Nach dem Abendessen fallen einige ins Bett, andere spielen noch Karten.
Montag: Aufstehen 6.00 Uhr, Treffpunkt 6.30 Uhr an der Haustür. So steht es auf dem Wochenplan. Bevor wir loslaufen, hören wir noch das Tagesevangelium. Danach laufen wir gemeinsam – schweigend - nach St. Damiano, einem kleinen Kloster etwas weiter den Berg hinunter. Es liegt inmitten von Olivenhainen. Heute bewohnen es Franziskanerbrüder, im 12. Jahrhundert war es die Wirkstätte der heiligen Clara und des heiligen Franziskus.
In der kleinen Kapelle werden wir eins mit der Gemeinde der Brüder, beten die Laudes und feiern Gottesdienst, alles auf italienisch, versteht sich. Danach geht es zurück ins Haus. „Es muss erst gearbeitet werden, bevor wir was zu essen bekommen.“ Dieser Satz beschreibt treffend diesen und alle folgenden Morgenstunden in dieser Woche.
Nach dem Frühstück müssen wir uns an Hausarbeiten beteiligen. Wir werden in verschiedene Gruppen eingeteilt, die in der Küche, im Garten und im Haus mitarbeiten.
Nach dem Mittagessen und der Pause treffen wir uns in der Stadt, an der Kirche St. Chiara, um mit dem zweiten Teil der Stadtführung zu beginnen.
Wir besuchen verschiedene alte Gebäude, in denen Franziskus´ Familie gelebt haben könnte, sowie das Grab der heiligen Clara und das Kreuz, welches zum heiligen Franz gesprochen haben soll.
Die Vesper feiern wir an diesem Tag in St. Damiano. Die kleine Kapelle ist so überfüllt, dass wir auf dem Boden sitzen müssen. Die Atmosphäre ist gigantisch, es ist einfach großartig mit so vielen Menschen auf so wenig Raum Gottes Wort zu feiern. Beim Singen der Lieder füllt sich die Kapelle mit dem Gesang hunderter Menschen. Es ist ein für mich unbeschreibbares Gefühl.
Wieder im Haus angekommen, gibt es Abendessen und der Tag wird mit einem Abendimpuls beendet. Die Impulse haben mir immer gut gefallen, da man Zeit fand, alleine für sich seine Erfahrungen zu verarbeiten und im Tagebuch niederzuschreiben.
Die folgenden Tage verlaufen ähnlich:
Der Dienstag bringt eine vierstündige Wanderung mit sich, die uns nach Carceri, der Einsiedelei des heiligen Franziskus und auf den Berg dahinter führt. Vom Gipfelkreuz aus sehen wir hinab aufs Tal und auf Assisi.
Am Mittwoch pilgern wir während einer „Miniwallfahrt“ nach Portiuncula, einer riesigen Kirche, die im Inneren noch die kleine Kapelle beinhaltet, die Franziskus eigenhändig aufbaute.
Am Donnerstag besuchen wir das Kloster St. Damiano außerhalb der Gebetszeiten. Wir erkunden Claras Wirkstätte und bekommen Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Anschließend genießen wir die Vesper in der kleinen Kapelle von St. Damiano.
Unseren vorletzten Tag verbringen wir nach der Laudes und dem Frühstück in St. Francesco, der dreistöckigen Grabeskirche des heiligen Franziskus. Bruder Thomas führt uns durch die komplett ausgemalten Hallen, erklärt uns die einzelnen Bilder und Fresken an den Wänden und berichtet uns von Franziskus´ Leben.
Der Nachmittag wird mit Aufräumen und Putzen verbracht. Anschließend gehen wir noch einmal in die Stadt, um uns von ihr zu verabschieden.
Die Woche schließen wir ab, indem wir uns unsere Erfahrungen gegenseitig schildern, Ideen und Anregungen austauschen.
Im Rückblick kann ich nur sagen, dass ich überwältigt war von der schönen Woche, von der tollen Atmosphäre, die dieser Ort ausstrahlte, mit den netten Menschen, mit denen ich zusammen sein durfte und die ich dort getroffen habe.
Assisi ist auf jeden Fall einer der geheimnisvollsten und wunderbarsten Orte, die ich je besucht habe.
Danke auch an die vier Schwestern, die uns die Woche über so liebevoll betreut haben und an die Begleiter, die uns immer wieder unterstützt und aufgemuntert haben.
Wenn Sie auf eines der Bilder klicken, sehen Sie noch weitere Fotos dieser Fahrt.
Interview zum Buch
Vorgestellt wurde dieses Buch auf dieser Seite schon. Nun können Sie dazu auch ein Interview mit Gemeindereferentin Gertrud Beathalter und Annette Bernards hören, die von der Entstehung des Buches und der Wichtigkeit dieses Themas berichten.
Eine Wallfahrt oder wie man richtig surft
Wir, die Firmanden, nahmen am Freitag den 15.07.2011 an der Gemeindewallfahrt teil.
Wir trafen uns vor der Kirche Unserer Lieben Frau und sangen zuerst mit einer Gruppe, die sich mit der Straßenbahn auf den Weg machen wollte, ein Lied.
Zudem erhielt jeder Wallfahrer eine Tüte mit Dingen, die man auf dem Weg brauchen könnte. Neben einem Bleistift, einer Bildkarte und dem Liedblatt für unseren Weg, enthielt diese auch einen Schokoriegel, ein Pflaster und Taschentücher.
Ziel unserer Wallfahrt war die Kapelle am Silberstreifen, von der uns 11km mit dem Fahrrad trennten.
Der Weg führte uns über die Felder bei Rüppurr sowie ein Stück durch den Wald.
In unserer ersten Pause an der Alb machten wir eine Wahrnehmungsübung, damit wir Abstand vom zurückliegenden Tag gewinnen konnten.
Wir achteten sehr genau auf die Geräusche. Der Kontrast zwischen Stadtlärm und den Geräuschen aus der Natur war sehr schön.
Zum Glück regnete es nicht und wir kamen trotz verschiedener Tempovorstellungen gut voran.
In unserer zweiten Pause bekamen wir 4 Psalmverse. Wir sollten denjenigen, der uns am meisten zusagte auswendig lernen und uns auf dem nächsten Wegstück immer wieder vorsagen.
Den nächsten Wegabschnitt legten wir schweigend zurück.
Die Athmosphäre im Wald war eine ganz besondere, während wir alle nachdachten bzw. unseren Psalm im Kopf wiederholten.
In unserer dritten Pause beteten wir noch einen weiteren Psalm.
An der Kapelle angekommen, trafen wir die anderen Gruppen, die entweder mit der Straßenbahn oder zu Fuß gekommen waren, um mit ihnen einen Wortgottesdienst zu feiern.
In diesem tauschten wir uns auch mit den anderen Gruppen über unsere Erfahrungen auf dem Weg aus.
Dies war sehr interessant, da wir unsere Gesprächspartner oft gar nicht kannten, aber die meisten doch ähnliches vom Weg mitgenommen hatten.
Zudem fand ich die zum Teil sehr persönlichen Fürbitten, die laut ausgesprochen wurden und für die eine Kerze angezündet wurde, sehr berührend.
Nach dem Gottesdienst brach die Gemeinde in ein Restaurant auf und wir Firmanden setzten uns an den benachbarten Epplesee, um zu picknickten.
Einige schossen viele Fotos im Sonnenuntergang und einige gingen mit den Füßen ins Wasser.
Das Beste war allerdings einem Windsurfer zuzuschauen, der versuchte sein Segel in den Wind aufzurichten.
Dies gelang ihm allerdings nicht wirklich und so musste er sich ein paar Tipps vom Ufer anhören…
Auch wenn wir vom Wallfahren nur einen sehr kurzen Eindruck bekamen, der sich nicht mit den Eindrücken auf einer mehrtägigen oder sogar mehrwöchigen Wallfahrt vergleichen lässt, war es doch eine sehr interessante Erfahrung und den Abend am See haben wir alle sehr genossen.
Gegen 21.30 Uhr kamen wir von Stürzen oder anderen Problemen verschont wieder in der Südstadt an.
Einbahnstraße, Vorfahrt, Stop
„Gehe mit deinen Eltern, Geschwistern und Freunden respektvoll um“, heißt es dann. Oder: „Verschmutze die Umwelt nicht.“ „Versuche, die Freundschaft mit Jesus zu pflegen.“ Doch manchmal passiert es, dass wir dennoch gegen eine dieser Regeln verstoßen. Das bedrückt uns. Dann tut es gut, wenn wir das jemanden sagen dürfen. Wenn wir es Gott sagen, ist seine Antwort: Ich verzeihe dir. Ich habe dich lieb, trotz deiner Fehler.
Diese Erfahrung durften jetzt auch wieder die Kinder machen. Nachdem sie in der Erstkommunionvorbereitung schon zur Beichte gingen, haben wir nun extra eine Beichtgelegenheit für Kinder angeboten. Da es für sie also nicht das erste Mal war, war auch von Nervosität nichts zu spüren. Auch wenn erwartungsgemäß nicht die Massen in die Kirche strömten, freuen wir uns über die, die dieses Angebot angenommen und das Sakrament der Umkehr und Versöhnung gefeiert haben.
Shakira, Werwölfe und viele Firmanden
Am Freitag, den 27. Mai ging es los. Hier lernten sich die Teilnehmer kennen.
Zur Burg Windeck und zu Persönlichkeiten, die aus ihrem Glauben Kraft schöpfen, führte der Weg am Samstag, den 28. Mai.
Und am dritten Tag, dem 29. Mai ging es schon wieder zurück nach Karlsruhe.
Lesen Sie, was die Firmanden über dieses Wochenende schreiben. Impressionen, die Stimmungen einfangen, zeigen zudem die Bilder.
Firmvorbereitung geht los
Am Samstag, den 7. Mai um 17.00 Uhr trafen sich zum ersten Mal alle Firmanden des Jahres 2011 in der Kirche St. Bernhard, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Um ihn mehr zu unserem eigenen Jugendgottesdienst zu machen, übernahmen ein paar Jugendliche schon Aufgaben wie die beiden Lesungen, die Fürbitten oder die Gabenbereitung.
Anschließend, um ungefähr halb sieben, fuhr ein Teil der Gruppe mit Fahrrädern nach St. Stephan zum Schofersaal, der Rest musste laufen.
Dort angekommen trafen wir noch auf andere Firmanden, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten. Gemeinsam bereiteten wir dann noch alles fürs Abendessen vor: lecker Spaghetti (;
Nachdem alle satt waren, räumten wir noch alles auf, ehe uns Christian mithilfe von Bildern der letzten Jahre noch einmal alle drei Hauptwege, die uns auf die Firmung vorbereiten sollen, vorstellte. Als alle Fragen beantwortet waren, sammelten wir uns noch vor dem Labyrinth bei St. Stephan, dessen Weg mit vielen kleinen Teelichtern beleuchtet wurde, und in dessen Mitte die Osterkerze aufgestellte war. Nach einer kurzen Einleitung von Annette bekam jeder eine eigene Kerze und durfte in seinem eigenen Tempo durch das Labyrinth laufen, bis man das Ziel erreichte. Dort entzündete man seine Kerze an der großen Osterkerze und ging schweigend wie vorher wieder zurück.
Unserer Meinung nach lag eine sehr angenehme Atmosphäre in der Luft und nach diesem gelungenen Abschluss ging jeder glücklich nach Hause und freut sich schon auf das nächste Treffen :)
Katharina Kolb & Franziska Muth
Fotos von der Erstkommunion 2011
Die Fotos können bis einschließlich Dienstag, 31. Mai 2011 im Schaukasten an der Ecke Augarten- und Marienstraße angeschaut werden. Anschließend kommen die Bilder nach St. Stephan. Vom 01. Juni bis 10. Juni sind sie neben der Eingangstüre des Stephanssaals (Ständehausstr. 4) zu sehen.
Bei der Bestellung im Pfarrbüro unter Angabe von Name und Anschrift sind die Bilder gleich zu bezahlen. In drei verschiedenen Größen können sie bestellt werden: 10 x 15 cm: 0,50 € - 13 x 18 cm: 0,80 € - 20 x 30 cm: 1,50 €.
Die Öffnungszeiten des Pfarrbüros finden Sie hier.
Sie können auch gerne einen Umschlag mit Ihrem Namen, den Nummern der Bilder und dem Geld in den Briefkasten eines der Pfarrbüros einwerfen.
Im Dom und auf Burg Drachenfels
Offiziell ging es zwar „nur“ nach Speyer. Aber dort erwartete die Kinder nicht das Historische Museum der Pfalz, sondern die Burg Drachenfels. In einer Mitmachführung wurde das Mittelalter den Kindern nicht nur näher gebracht. Sie konnten sogar in diese Zeit richtig eintauchen. So durften sie mit Hilfe eines Tretrades andere Kinder in die Höhe heben und sich an der Armbrust versuchen. Manche verkleideten sich auch als Ritter. Außerdem konnten sie Münzen prägen. Um die Münzen auch sicher aufzubewahren, bastelten die Kinder auch eine Geldkatze.
Nachdem sich alle bei herrlichstem Sonnenschein im Domgarten ausgetobt hatten, ging es anschließend in den Kaiserdom zu Speyer. Alle mussten die Augen aufmachen, um die richtigen Antworten auf die Fragen des Domquiz zu finden.
Einstimmig erklärten hinterher alle Kinder, dass es ein schöner Erstkommunion-Ausflug war.
Licht und Wärme
Passend zum strahlenden Sonnenschein stand am Altar auch ein Plakat mit einer Sonne. Sie symbolisierte Jesus, der uns Licht und Wärme schenkt. Aber auch wir alle sind aufgerufen, das, was wir von Jesus geschenkt bekommen haben, an andere weiterzugeben. So klebten die Kinder Papierhände mit ihrem Foto auf die Sonnenstrahlen. Außerdem erklärten die Kinder auch, wie sie Licht und Wärme Jesu spüren und wie sie sie konkret weitergeben können.
Um das Weitergeben des Lichts auch sichtbar zu machen, wurden die Kommunionkerzen der Kinder dann vom Licht der Osterkerze entzündet. Besonders aufgeregt waren alle dann natürlich beim großen Moment, als sie zum ersten Mal das Heilige Brot essen durften.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgeholfen haben, dass dieser Gottesdienst so schön und festlich war, und allen, die die Kinder in der Zeit der Vorbereitung begleitet und unterstützt haben.
Diamantene Kommunion in ULF
Wir haben uns kurz vor Beginn des Gottesdienstes am Eingang Marienstraße getroffen und schon dort wurden in uns allen Erinnerungen an unsere Kindheit wach, denn nicht alle sind Karlsruhe treu geblieben und für dieses Ereignis extra aus Gießen und dem Westerwald angereist. Wir haben beim Betreten der Kirche festgestellt, dass sie bereits nach den Bestimmungen des zweiten vatikanischen Konzils einen neuen Altar- und Chorbereich erhalten hat. Neu waren für uns auch die Deckengemälde.
Zu Beginn der Feier hat uns dann Herr Dekan Streckert begrüßt und erwähnt, dass es heute unvorstellbar sei, dass in einem Jahr 173 Kinder zur Erstkommunion gehen, wie das im Jahre 1951 der Fall war.
Bei einem anschließenden gemütlichen Beisammensein wurden anhand von Zeitungsausschnitten und Fotoalben auch Erinnerungen an unsere Schulzeit, sowie die damaligen Pfarrer und Religionslehrer wach, wie z.B. Herrn Stadtpfarrer Hodapp, Herrn Pfarrer Schneider, Herrn Pfarrer Ober, den damaligen Kaplan Alfons Ruf, der jetzt Prälat in Freiburg ist, sowie auch an Sr. Augustina von den Gengenbacher Schwestern.
Unser Dank gilt besonders Herrn Dekan Hubert Streckert für die Gestaltung des Gottesdienstes und seine lieben Worte, sowie Herrn Pfarrer Zerrer für die Vorarbeit zu diesem Gottesdienst und dem Mesner, Herrn Garripoli.
Was wird denn da gefeiert?
Denn es war kein gewöhnlicher Sonntag, sondern der Palmsonntag. Und alle hatten Palmsträuße mitgebracht, um damit zu jubeln, wie damals beim Einzug Jesu in Jerusalem. Unter lang anhaltendem Hosianna-Gesang zogen alle in die Kirche ein, wo man das Evangelium hörte.
Sowohl in den Kleingruppen der Kinder, als auch bei den Erwachsenen in der Kirche erfuhr man dann jedoch, dass der Jubel des Palmsonntags nicht lange anhielt, sondern schon bald in das Geschehen von Gründonnerstag und Karfreitag mündete, als Jesus starb.
Um diese wichtigen Tage für Kinder anschaulicher zu machen, finden in der Karwoche extra Kindergottesdienste statt. Der Kreuzweg für Kinder ist am Karfreitag, den 22. April um 11 Uhr im Stephanssaal, die Auferstehungsfeier für Kinder feiern wir am Karsamstag, den 23. April um 17.30 Uhr in der Kirche Unserer Lieben Frau.
Auch zum nächsten Schatzsucher-Gottesdienst am Sonntag, den 22. Mai laden wir schon ganz herzlich ein.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.
Wie vor 2000 Jahren
Zwölf Erstkommunionkinder durften im fünften erklärenden Gottesdienst die Jünger spielen. Brot und Wein (diesmal Traubensaft) wurde geteilt und gemeinsam gegessen und getrunken. Und gleich darauf stellten sich alle Kommunionkinder um den Altar auf, wo der Pfarrer die Worte des Hochgebets sprach. Was Jesus damals mit seinen Jüngern feierte, feiern auch wir heute noch in jeder Heiligen Messe.
Für die Kinder war es natürlich der besonders spannende Moment, als sie zum ersten Mal eine (noch ungeweihte) Hostie essen durften. Nur noch etwas mehr als zwei Wochen müssen sie warten, bis sie dann zum ersten Mal auch den Leib Christi empfangen dürfen.

