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Neue Kirchengemeinde 2015

Im Jahr 2015 entsteht aus den bisherigen Seelsorgeeinheiten Mitte-Süd, West-Nord sowie St. Konrad-Heilig Kreuz eine neue Kirchengemeinde. Informieren Sie sich hier über den Weg dahin.

 

Partnerschaften in der Seelsorgeeinheit

Eine Welt

In der Seelsorgeeinheit bestehen Partnerschaften mit Kirchengemeinden in Peru und Russland, die vom Arbeitskreis Eine-Welt-Arbeit betreut werden.

St. Stephan ist mit den Gemeinden Limatambo und Mollepata in Peru (beide ca. 70 km westlich von Cusco, auf 2400 – 2700 m Höhe gelegen) und Unsere Liebe Frau mit der Gemeinde St. Anna in Jekatarinburg/ Sibirien verbunden.

Die Partnerschaften bedeuten für uns, über den eigenen Tellerrand der Pfarrei hinaus den Blick für die Weltkirche zu öffnen. So sind wir über alle Entfernungen, Sprachbarrieren und Mentalitätsunterschiede hinweg durch die Partnerschaften mit den Menschen in Peru und Russland mit Briefen, E-Mails und gegenseitigen Besuchen in Kontakt. In den Gottesdiensten beten wir füreinander. Aus der Erfahrung des gemeinsamen Glaubens wächst so der Wunsch nach Solidarität, nach einem Teilen von Freude, Leid und materiellen Gütern.

In Peru unterstützen wir auch materiell eine Gemeinschaft von drei Patres und drei Schwestern aus dem Orden „Verbo Incarnado“, die mit insgesamt 14 Jungen und sechs Mädchen aus entlegenen Siedlungen im Andenhochland in einem Pfarr- und Schwesternhaus zusammenleben. Aufgrund der Entfernung zur nächsten Schule oder einer von Gewalt oder Alkoholismus geprägten Familiensituation hätten sie kaum eine Zukunftsperspektive. In Limatambo bekommen sie eine Schulausbildung und finden im Pfarr- oder Schwesternhaus eine neue Heimat. In den von der Pfarrei aufgebauten Schulungszentren können sie Computerkurse besuchen. Durch unseren monatlichen Geldbetrag, der aus der Kollekte der City-Messe, Spenden von Gemeindemitgliedern und aus einer Erbschaft kommt, sorgen wir für den Unterhalt der Patres und der Kinder, unterstützen die pastorale Arbeit vor Ort und finanzieren die Anstellung eines Lehrers.

Mit Jekatarinburg/Sibirien verbindet die Südstadtgemeinde eine Freundschaft der dortigen Priester mit unserem früheren Pfarrer Bechtold. Die Partnerschaft wird durch gegenseitige Besuche gepflegt. Delegationen der Pfarrei Unserer Lieben Frau haben an der Grundsteinlegung und der Weihe der Kirche St. Anna in Jekaterinburg teilgenommen. Im Jahr 2004 reisten sieben Jugendliche und Erwachsene für 10 Tage nach Sibirien. Neben der materiellen Unterstützung für den Bau der Kirche war die dortige Gemeinde besonders dankbar für unsere Besuche und die Erfahrung, in einer weltweiten katholischen Kirche nicht allein gelassen zu sein.

Ansprechpartner: Gertrud Beathalter, Stefan Zwingmann und Margret Langer