Kollektion Nachrichten Ökumene
28. Ökumenischer Weihnachtsgruß erschienen
In diesem Jahr ist das Schwerpunktthema des Ökumenischen Weihnachtsgrußes die Erzählung "Der Sprung in der Schüssel". Vier Autoren haben sich damit beschäftigt. Außerdem erscheint über die Ökumene in der Südstadt eine Bestandsaufnahme. Daneben veröffentlichen beide Gemeinden ihre Gottesdienste, Termine oder anderen Informationen.
Ein besonderes Zeichen der Ökumene
In diesem Gottesdienst wird besonders die Taufe in den Mittelpunkt gestellt, die in diesem Jahr in der Evangelischen Kirche Deutschlands im Zuge der Vorbereitung des 500jährigen Reformationsjubiläums im Jahre 2017 besondere Würdigung erfährt.
Als ein weiteres Zeichen der ökumenischen Verbundenheit wird – beginnend mit dem Pfingstfest – vier bis sechs Wochen lang einer der Wandteppiche von Emil Wachter, die sonst in der St. Stephans-Kirche hängen, in der Evangelischen Stadtkirche zu sehen sein. Die Motive des Wandteppichs zeigen den Turmbau zu Babel und – passend zum Pfingstfest – die Ausgießung des Heiligen Geistes.
Am Vormittag des Pfingstmontags finden somit keine Eucharistiefeiern im Stephanssaal und in der Kirche Unserer Lieben Frau statt.
Dein Lebenshaus - komm und sieh!
Wir haben uns unser persönliches Lebenshaus vorgestellt:
Wenn ich heimkomme, betrete ich den Flur, der Ort, an dem ich zunächst ablegen kann, was ich so mitbringe. Dann gibt es die Küche, den Ort, an dem ich das Essen zubereite, vielleicht im übertragenen Sinn auch nach der geistigen Nahrung schaue. Im Wohnzimmer findet Begegnung, Kommunikation statt, der Ort der Beziehungen. Vielleicht gibt es ja auch einen Dachboden mit vielen Erinnerungsstücken, die Auskunft geben über das, was mich in meinem Leben geprägt hat, richtige Schätze. So einiges könnte aber auch mal abgestaubt und aussortiert werden. Und dann ist da noch ein ganz leeres Zimmer, das darauf wartet, eingerichtet zu werden mit all meinen Wünschen und Träumen.
Auch in der Bibel ist immer wieder vom Hausbau die Rede. „Bau dir eine Arche…“ sagt Gott zu Noach. Und Noach hört das Wort Gottes und handelt danach. Er baut die Arche und sie wird zum Ort des Lebens und Überlebens der Menschen, zu einem Ort des Neuanfangs und des Bundes, den Gott mit den Menschen schließt.
Viele Erfahrungen konnten wir uns gegenseitig erzählen von so einigen Wolkenbrüchen und Stürmen in unserem Leben, von Rissen, die unser Lebenshaus bekommen hat, aber auch von dem Fundament, das uns das Wort Gottes und die Beziehung zu ihm geben.
Mitgenommen haben wir den Gedanken, dass unser Lebenshaus nie fertig ist, dass wir eingeladen sind, immer weiter daran zu bauen und dass wir dazu auch immer Menschen brauchen, die mitbauen.
Muslimischer Besuch
Deshalb besuchte eine Gruppe von sieben türkischen Imamen nun die Kirche Unserer Lieben Frau. Ihnen ging es vor allem darum, einen Einblick in das Leben einer christlichen Gemeinde in Deutschland zu bekommen. Nach einem Gang durch die Kirche saß man noch zusammen, um ins Gespräch zu kommen. Denn die fünf Männer und zwei Frauen hatten auch viele Fragen mitgebracht. Der stellvertretende Dekan Erhard Bechtold und Gemeindereferentin Gertrud Beathalter beantworteten sie gerne.
Mit aller Offenheit will man weiterhin im Dialog stehen. Die Religionen müssen zusammen stehen, so Erhard Bechtold. Schließlich leben Christen und Muslime heute Tür an Tür.
Frühschichten jetzt dienstags
Beides bekommen Sie bei den Frühschichten, die auch in diesem Jahr angeboten werden. Wie immer um 6.30 Uhr im Eckzimmer des Pfarrbüros Unserer Lieben Frau.
Langjährige Frühschichten-Besucher müssen sich jetzt jedoch einen anderen Wochentag merken. In der Fastenzeit finden die Frühschichten immer dienstags statt, und zwar am 05., 12. und 19. April.
Wie viele Brote habt ihr?
Gemeindereferentin Gertrud Beathalter berichtet von den Gottesdiensten:
„Die vorgeschlagene Liturgie zum diesjährigen Weltgebetstag war durchweg ansprechend und inspirierend gestaltet. Durch sie hindurch waren die Kraft und das tiefe Vertrauen der chilenischen Frauen im Glauben an Gott erfahrbar.
Wir durften uns bewusst machen, dass die Frage: „Wie viele Brote habt ihr?“ von den chilenischen Frauen ganz praktisch gedacht ist. Was kann jede/r von sich geben? Aus der Haltung, dass jede/r etwas zu geben hat, leben und handeln die Frauen, sind solidarisch und kämpfen gemeinsam um ein besseres Leben.
Diese Frage beschäftigte auch uns, traf uns mitten ins Herz. Und wir durften eine Vielzahl von Broten und Gaben in der Gottesdienstgruppe am Freitagabend sammeln. Die Lesung vom Teilen der Witwe von Sarepta (1 Könige 17,8-16) kann uns alle anregen zu teilen, auch wenn es noch so wenig ist. Denn aus wenig kann viel werden, so die Botschaft aus diesem Text. Beeindruckend war die spielerische Darstellung der Lesung, wie das Wort Gottes, durch ein blaues Tuch symbolisiert, sowohl von der Witwe als auch von Elija aufgenommen wurde.
Ansprechend und uns anrührend war auch der Segen, den wir uns paarweise mit Gesten zusagten: Gott segne dich, Gott schütze dich, Gott gebe dir Frieden.
Die Gottesdienste zum ökumenischen Weltgebetstag sind immer wieder ein Erlebnis und ich kann nur alle Interessierten einladen (nicht nur Frauen), sich den ersten Freitag im Monat März vorzumerken.“
Nagelkreuz zieht um
Der Umzug wurde durch die Sanierung und Neugestaltung der Stephanskirche nötig. Er ist auch insofern passend, da es sich um ein "Wanderkreuz" handelt, das auch ausgeliehen werden kann. Erste Andacht im Neuen Jahr ist am 07. Januar, 12 Uhr. Herzliche Einladung!
Ökumenisches Hausgebet im Canisiushaus
Im Franz-Weber-Saal des Canisiushauses trafen sich katholische und evangelische Christen und beteten gemeinsam das Ökumenische Hausgebet. Anschließend sang man Adventslieder und lauschte den Gedichten und Erzählungen, die zur Advents- und Weihnachtszeit vorgetragen wurden.
Dabei ließen sich die Besucher den Dambedei schmecken und saßen noch einige Zeit gemütlich beisammen.
"Ökumenischer Weihnachtsgruß" erschienen
In diesem Jahr sind "Sterne" das Thema des Ökumenischen Weihnachtsgrußes.
Daneben veröffentlichen beide Gemeinden ihre Gottesdienste, Termine oder anderen Informationen.
Sternsinger 2010
In St. Stephan besuchen sie wie üblich die Altersheime. Außerdem gehen sie in der Zeit vom 4. bis 6. Januar zu jenen, die sich vorher im Pfarrbüro angemeldet haben.
In der Südstadt bringen die Sternsinger in möglichst viele Straßen den Segen. Da sie jedoch nicht das gesamte Pfarreigebiet schaffen können, empfiehlt sich auch hier im Vorfeld eine "Bestellung" im Pfarrbüro. Dann dürfen auch Sie in der Zeit vom 26. Dezember bis 6. Januar garantiert königlichen Besuch empfangen.
Ökumenischer Weihnachtsgruß erschienen
In diesem Jahr ist das Schwerpunktthema des Ökumenischen Weihnachtsgrußes das Gleichnis vom "Senfkorn".
Vier Autoren haben sich damit beschäftigt. Daneben veröffentlichen beide Gemeinden ihre Gottesdienste, Termine oder anderen Informationen.
Keine Taizé- Gebete mehr
Wenn Sie Taizé- Gebete suchen, finden Sie auf der Homepage des Dekanats eine Auflistung.
Nacht der offenen Kirchen 2009
In St. Stephan steht die "Nacht der offenen Kirchen" unter dem Thema: "In der Mitte der Nacht beginnt der Morgen". In Unserer Lieben Frau heißt es: "Lichtpunkte".
Näheres finden Sie unter Offene Kirchen in St. Stephan und ULF.
Morgenstund
Sommerlager 2009
Alle Bewohner des Landes zwischen 9 und 12 Jahren, die schon sprechen und noch gehen können, sind eingeladen, sich vom 31.7.09 bis zum 8.8.09 auf eine unglaublich abenteuerliche Reise ins Mittelalter zu begeben. Ihr werdet in die Rolle von Königen, Rittern, Bauern und Prinzesssinnen schlüpfen und es gibt viele Aufgaben zu bestehen.
Meldet Euch also schnell an. Die Einladungen und Anmeldeformulare liegen in den Kirchen und in den Pfarrbüros aus oder können hier heruntergeladen werden.
Neuer Gemeindebrief
In die katholischen Haushalte der Seelsorgeeinheit werfen wir den Brief Ende Januar / Anfang Februar ein. Erst wenn diese Verteilaktion abgeschlossen ist, legen wir ihn in den Kirchen aus. Wenn Sie außerhalb des Gebiets der Seelsorgeeinheit wohnen, schicken wir Ihnen das Heft gerne zu. Bitte hinterlassen Sie in diesem Fall Ihre Adresse im Pfarrbüro St. Stephan (pfarrei@st-stephan-ka.de).
Wenn Sie Lust haben, bei der Verteilung des Hefts zu helfen, melden Sie sich bitte in einem der Pfarrbüros.
Die Redaktion freut sich über Rückmeldungen.
Ökumenisches Hausgebet und Adventsfeier
Die katholische Männervereinigung der Südstadt organisierte das gemeinsame Beten in der Südstadt. Anschließend lauschten die Anwesenden bei der Adventsfeier den vorgetragenen Texten und sangen gemeinsam Adventslieder. Dazu gab es den Dambedei und danach ein gemütliches Zusammensein.
25. Ökumenischer Weihnachtsgruß erschienen
In diesem Jahr steht der Ökumenische Weihnachtsgruß unter dem Thema "Perlen des Glaubens". Die Gelassenheit, die Stille, die Geheimnisse und die Nacht werden dabei von verschiedenen Autoren thematisiert.
Daneben werden Gottesdienste, Termine und Berichte beider Pfarreien aufgeführt.
In diesem Jahr wird auch ein Rückblich über die 25 vergangenen Jahre in der Johannis-Paulus-Gemeinde, der Pfarrei Unserer Lieben Frau und in der Ökumene der Südstadt gegeben.
Aufstehen!!!
Wir treffen uns am 05., 12. und 19. Dezember jeweils um 6.30 Uhr im Eckzimmer des Pfarrbüros Unserer Lieben Frau. Im Morgengebet stellen wir uns dabei die Frage: "Weihnachten - was hat das mit mir zu tun?" Doch auch die Gemeinschaft soll nicht zu kurz kommen. Deshalb wird jede Woche auch ein gemeinsames Frühstück angeboten.
Hospiz-Dienst Karlsruhe
Der Hospiz-Dienst Karlsruhe ist eine gemeinsame Einrichtung von Caritas und Diakonie mit dem Ziel, die Lebensqualität für schwerkranke, sterbende Menschen in der noch verbleibenden Zeit zu verbessern und die Angehörigen zu entlasten.
Das Angebot richtet sich zum Beispiel an alte Menschen in der letzten Phase, an Tumorpatienten, an Menschen mit einem schweren Schlaganfall oder auch Menschen, die an Multipler Sklerose, Parkinson oder anderen schweren Krankheiten leiden. Betroffene können sich auch schon an den Dienst wenden, wenn Sie Begleitung zum Arzt brauchen oder Hilfe bei der Auseinandersetzung mit der Krankheit suchen. Trauernde Menschen erhalten ebenfalls Hilfe in Form von Einzelgesprächen und Trauergruppen.
Hospizbegleiter/innen sind ehrenamtlich tätig, werden auf ihre Tätigkeit intensiv vorbereitet und ständig fachlich begleitet. Nach dem Erstkontakt durch die Leiterin besuchen die Hospizbegleiter/innen die betroffenen Menschen zu Hause, in Pflegeheimen oder im Krankenhaus. Sie bringen viel Zeit mit, um Gespräche zu führen, vorzulesen oder auch um kleine Alltagshilfen zu übernehmen. In täglichen Sprechstunden beraten die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in Fragen zu Sterben, Tod und Trauer. Dazu gehört auch die Beratung zur Patientenverfügung.
Die Angebote des Hospiz-Dienstes können unentgeltlich in Anspruch genommen werden.
Interessenten für eine Beratung, Begleitung oder auch an ehrenamtlicher Mitarbeit können den Hospiz-Dienst montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0721 / 50 96 60 erreichen.
Kontaktmöglichkeit besteht auch per e-mail: hospiz-dienst@caritas-karlsruhe.de.

