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Dein Lebenshaus - komm und sieh!

Um den Hausbau ging es beim Oasentag, konkreter: um mein Lebenshaus. Wie sieht es da aus in den einzelnen Zimmern? Gibt es Veränderungs- und Renovierungsbedarf?

Oasentag 2011Wir haben uns unser persönliches Lebenshaus vorgestellt:
Wenn ich heimkomme, betrete ich den Flur, der Ort, an dem ich zunächst ablegen kann, was ich so mitbringe. Dann gibt es die Küche, den Ort, an dem ich das Essen zubereite, vielleicht im übertragenen Sinn auch nach der geistigen Nahrung schaue. Im Wohnzimmer findet Begegnung, Kommunikation statt, der Ort der Beziehungen. Vielleicht gibt es ja auch einen Dachboden mit vielen Erinnerungsstücken, die Auskunft geben über das, was mich in meinem Leben geprägt hat, richtige Schätze. So einiges könnte aber auch mal abgestaubt und aussortiert werden. Und dann ist da noch ein ganz leeres Zimmer, das darauf wartet, eingerichtet zu werden mit all meinen Wünschen und Träumen.

Auch in der Bibel ist immer wieder vom Hausbau die Rede. „Bau dir eine Arche…“ sagt Gott zu Noach. Und Noach hört das Wort Gottes und handelt danach. Er baut die Arche und sie wird zum Ort des Lebens und Überlebens der Menschen, zu einem Ort des Neuanfangs und des Bundes, den Gott mit den Menschen schließt.

Viele Erfahrungen konnten wir uns gegenseitig erzählen von so einigen Wolkenbrüchen und Stürmen in unserem Leben, von Rissen, die unser Lebenshaus bekommen hat, aber auch von dem Fundament, das uns das Wort Gottes und die Beziehung zu ihm geben.

Mitgenommen haben wir den Gedanken, dass unser Lebenshaus nie fertig ist, dass wir eingeladen sind, immer weiter daran zu bauen und dass wir dazu auch immer Menschen brauchen, die mitbauen.