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Beleuchtetes Labyrinth

Faszinierend, wie der Schein von Kerzen Menschen besonders im Advent bewegt und anzieht. Die Gruppe „beGEISTert Christsein“ wollte mit dem „Kerzen-Labyrinth am Samstag vor dem 3. Advent eine etwas stillere Alternative zum Trubel des Weihnachtsmarkts auf dem Friedrichplatz anbieten.

2011-beleuchtetes LabyrinthKaum ist die erste Kerze entzündet, bleiben viele Passanten neugierig stehen und schauen zu. Aber nicht nur das – nach kurzer Zeit sind zahlreiche Kinder, Väter und Mütter versammelt, die alle tatkräftig mithelfen, die fast 400 Teelichter anzuzünden und im Labyrinth aufzustellen.

Und so geht es drei Stunden lang weiter. Viele Menschen, die vorüber gehen, verweilen, nutzen die Gelegenheit, den Labyrinthweg zu gehen. Manchen ist der Gedanke, dass das Labyrinth ein Symbol für den eigenen Lebensweg ist, schon bekannt, andere lernen das Labyrinth zum ersten Mal neu kennen. Viele zücken ihre Handys und nehmen ein Foto zur Erinnerung mit.

Beim heißen Tee am Ausgang des Labyrinths ergibt sich so manches Gespräch, ab und zu auch über die Bibelverse, die man in der Mitte des Labyrinths mitnehmen kann. Da haben einige doch „zufällig“ ihre Lieblingsstelle aus der Schrift gezogen, andere fragen, wo der Text herstammt und was er bedeutet.

Und immer wieder möchten Leute selbst Kerzen anzünden und aufstellen. Das brachte uns auf die Idee, im nächsten Jahr die Kerzen durch die Passanten aufstellen zu lassen, so dass das Labyrinth durch viele Hände langsam immer mehr erleuchtet wird.