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Mitten im Labyrinth

… hüpfen, meditieren, tanzen, spielen, stehen, rennen: Alles ist möglich und jeder darf tun, wonach ihm ist. Kinder sind hier oft viel ungezwungener als Erwachsene. Sie spüren auch intuitiv, dass das Labyrinth nicht zum Querdrüberlaufen geeignet, sondern der Weg entscheidend ist. Dafür entwickeln sie oft größte Geschwindigkeiten, um zur Mitte zu gelangen. Dürfen sie- und ihre Freude daran haben ;-) Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Labyrinth zu nutzen; hier auf der Seite finden Sie einige Gedanken als Anregung.

Allein

  • Bewusst und aufmerksam im eigenen Tempo durch das Labyrinth gehen; dabei auch stehen bleiben, schneller oder langsamer gehen.

  • Vor dem Betreten überlegen: Welche Frage beschäftigt mich im Augenblick? Was bewegt mich? Bewusst mit diesem Gedanken durch das Labyrinth gehen (Anregungen dazu finden sich im Labyrinth- Flyer).

Mit Gruppen:

  • Mit einem Bibelvers durchs Labyrinth gehen (vgl. Kopiervorlage). Die Bibelverse in der Mitte bereithalten; wer ankommt, zieht einen Vers und geht damit meditierend wieder nach außen. Oder Bibelverse auf den Steinen am Weg verteilen: an irgendeiner frei gewählten Stelle ‚ziehen’ die Teilnehmer ihren Bibelvers
  • Die Mitte thematisch gestalten: Die Metallplatte entfernen (der Schlüssel ist im Pfarrbüro St. Stephan erhältlich) und eine Schale mit Wasser, Blumen, einen Spiegel, Symbole hineinlegen
  • Symbole entlang des ganzen Labyrinthweges verteilen: die Teilnehmer gehen langsam den Weg bis zur Mitte; beim Hinausgehen gehen sie bis zu dem Symbol, das jetzt im Augenblick zu ihnen passt. Dort bleiben sie stehen, bis jeder bei ‚seinem’ Symbol angelangt ist; setzen sich dann erst wieder in Bewegung und nehmen es mit nach außen; dort tauschen sie ihre Gedanken aus (kleine Gruppen können sich auch in der Mitte treffen)
  • Alle Teilnehmer gehen langsam den Labyrinthweg; solange, bis jeder ‚seinen’ Platz gefunden hat. Wenn alle stehen geblieben sind: Jeder nimmt sich Zeit für seine Position: ‚Warum stehe ich hier; was läuft gerade bei mir? Wie geht es mir dabei?’ Je nach Wetterlage, Jahreszeit und Fitness kann man sich dafür ausführlicher Zeit nehmen und setzen; eventuell sogar mit Stift und Papier ausstatten (ganz kreativ kann man in einer Labyrinthkopie auf den Weg schreiben). Am Ende schauen sich alle noch mal um: wo stehen oder sitzen die anderen; dann gehen alle nach außen; Gedankenaustausch
  • Zeit schätzen: Wie lange brauche ich/ habe ich gebraucht bis zur Mitte und wieder zurück
  • Jeder Teilnehmer schreibt eine Frage/ einen Gedanken zu einem Thema auf -> bunt mischen und ziehen; damit durchs Labyrinth gehen und darüber nachdenken; danach Gedankenaustausch
  • Sich im Labyrinth segnen lassen: In der Mitte wartet eine Person; die Teilnehmer gehen in entsprechendem Abstand durch das Labyrinth
  • durch das Labyrinth tanzen

Feste

  • Das Labyrinth schön schmücken mit Kerzen, Blumen, … Allein das ist schon ein Geschenk und klasse zum Durchlaufen
  • Nach einem Fest wie Taufe oder Hochzeit kann die ganze Gesellschaft durchs Labyrinth laufen- ein schönes Bild für den Weg, der vor einem liegt (und ein schönes Bild fürs Fotoalbum
  • Entlang des Weges könnten Erinnerungen an verschiedene Wegabschnitte liegen; es können auch Symbole sein für ‚Das wünschen wir euch’ -> Lustig wird es, wenn die Gefeierten erraten sollen: Welcher Wunsch ist mit dem Symbol verbunden oder an welches Ereignis vor 30 Jahren soll es erinnern


Diese Liste ist sicher nicht vollständig und wird nach und nach wachsen …