Alte Kirchenbänke "besucht"
Am 26. September 2011 führte der Vorsitzende der Männervereinigung Ottmar Huber in gekonnter Weise durch die Kirche in Ettlingenweier. Die Kirche bietet neben den ehemaligen Bänken aus St. Stephan mehrere kunsthistorische Raritäten. So besitzt die Kirche die 1741 erb
aute Orgel des einstigen Klosters Frauenalb. Daneben steht ein besonders wertvoller Hochaltar in St. Dionysius. Er stammt aus der Schlosskirche Ettlingen, die heute als Asamsaal bekannt ist. Der Altartisch ist bemerkenswert. Ottmar Huber fand heraus, dass er in der wertvollen Pietra-Dura-Technik bearbeitet wurde. Genau eingepasste Steinstücke aus harten Steinen (auch Edelsteinen) werden zu einer Komposition zusammengetragen und anschließend so kunstvoll geschliffen, dass man nicht mehr erkennen kann, das sich die Fläche aus verschiedenen Stücken zusammensetzt. Auch das Relief des Hochaltares, das eine Szene aus dem Leben des Heiligen Nepomuk darstellt, ist eine Sehenswürdigkeit. Das Relief ist aus edlen Steinen geschaffen, die in kunstvoller Komposition dem Relief eine enorme Wirkung verleihen.
Die moderne Ausstattungsstücke - Zelebrationsaltar, Kreuz mit Osterleuchter, Ambo - fügen sich harmonisch in die Kirche ein. Eine Kirche, die gelungen renoviert wurde. Sie und ihre Kunstwerke konnten den Teilnehmern der Führung nahegebracht werden und beeindruckten zutiefst.

