Kollektion Nachrichten Senioren
Abschied von Pfarrer Matthias Peitz
Seit dem 1. September 2005 war Pfarrer Peitz dort als Seelsorger tätig. 1995 wurde er zum Priester geweiht. Zuerst war er als Vikar in Lahr und Radolfzell, danach als Kooperator in den Seelsorgeeinheiten Denzlingen bei Freiburg und kurze Zeit in Wehr am Hochrhein. Geboren ist Pfarrer Peitz in einem Stadtteil von Paderborn und aufgewachsen in Freiburg-Stühlinger.
Schon viele Jahre ist es um die Gesundheit von Pfarrer Peitz nicht zum Besten bestellt. Allein im Jahr 2009 erlebte er eine Krankheitszeit von fast acht Monaten. Seither konnte er nur noch eingeschränkt arbeiten. So feierte er im Annahaus die Gottesdienste.
In dieser langen Zeit im Krankenhaus reifte bei Pfarrer Peitz der Entschluss, nach dem Aufenthalt sich eine Drehorgel anzuschaffen – ein Wunsch, den er schon seit 2002 hatte, als er beim Orgelfest in der Orgelstadt Waldkirch bei Freiburg bei einer Verlosung gerne den Hauptpreis: eine Orgel gewonnen hätte. So ist er zu einem schönen Hobby gekommen, das viele Bewohner des Annahauses immer wieder erfreute.
Am 18. Mai 2011 feierte Pfarrer Matthias Peitz mit Gästen, Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Hauskapelle seinen Abschiedsgottesdienst. Anschließend gab es eine kleine Abschiedsfeier, bei der er noch einmal im Annahaus mit seinem Drehorgelspiel alle Anwesenden entzückte.
Für unsere Gemeinde bleibt nun zu danken für die Zeit, in der Pfarrer Peitz hier in der Karlsruher Südstadt lebte und arbeitete. Wünschen wir ihm für die Zeit, die er wieder in Freiburg verbringt, Gottes Segen und eine Stabilisierung seiner Gesundheit und schließen wir ihn in unser Gebet ein.
Sinnvoll Zeit einbringen
Mit der Initiative "Sinnvoll Zeit einbringen" werden neue Mitarbeiter für diese herausfordernde, aber auch sehr beglückende Aufgabe gesucht. Wichtig ist, dass jeder, der bereit dafür ist, den Arbeitsumfang selbst bestimmen kann.
Lesen Sie dazu den Bericht auf der Homepage des Dekanats, wo Sie auch ein Interview mit unserer Gemeindereferentin Gertrud Beathalter hören können.
Ausflug nach Neckarsteinach und zum Stift Neuburg
Pünktlich um 10 Uhr legte das Schiff "Europa" in Heidelberg ab. Wir durften eine interessante Schifffahrt genießen, unterbrochen nur durch die Passagen bei den Schleusen. Bei der Vierburgen-Stadt Neckarsteinach erwartete uns schon das Personal des hoch über dem Neckar liegenden Hotels "Zum Schiff", um das vorbestellte Essen zu servieren.
Nach einem Spaziergang entlang des Neckars nahm uns unser Busfahrer wieder an Bord und die Fahrt zum Kloster Stift Neuburg wurde fort gesetzt. Wegen Bauarbeiten kamen wir etwas verspätet beim Kloster an. Bruder Theodor freute sich, dass wir alle wohlbehalten ankamen, und führte uns in die Aula des Klosters. Bei einem Filmvortrag durften wir die Geschichte des Klosters erfahren, und wir bekamen einen kurzen Einblick in das Klosterleben. Bruder Theodor stand anschließend Rede und Antwort für die vielfältigen Fragen. Eine Besichtigung der frisch renovierten Klosterkapelle sowie ein Spaziergang durch den weitläufigen Klostergarten machte Bruder Theodor möglich. Im klostereigenen Hofgarten ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Um 18 Uhr setzte sich der Bus wieder in Bewegung und brachte uns gut nach Hause.
Für diesen schönen und erlebnisreichen Tag möchten wir uns bei Frau Edeltraud Reichert bedanken.
Jetzt kann´s losgehen!
Dabei wurden die einzelnen Abende des Glaubensweges nicht theoretisch durchgesprochen, sondern man „testete“ sie, indem man sie im Selbstversuch so durchführte, wie sie ab dem 09. März sieben Wochen lang stattfinden werden. Und das Vorbereitungsteam war sehr zufrieden. Intensive Gespräche kamen zustande, die alle berührten. In dieser Form kann der Glaubensweg für alle Interessierten ein Gewinn sein.
Wenn Sie auch Lust darauf bekommen haben, können Sie sich noch bis zum 27. Februar in einem der beiden Pfarrbüros anmelden.
Ein unvergesslicher Abend
Schon das Ambiente im Stephanssaal versprach sehr viel. Mit
Aperitif und Saxofonmusik wurden die Gäste im Foyer empfangen. Und nachdem
jeder im Saal seinen Platz gefunden hatte, begrüßte Dekan Hubert Streckert alle
Anwesenden mit einem „Herzlich willkommen auf der Baustelle“. Anschließend
übernahm SWR-Moderator Alfred Schmit die Moderation des Abends.
Für jeden Geschmack war etwas geboten. Den Anfang machten Albrecht Laurent Breuninger und Stefan Krznaric mit einem Violinduett. Dass eine Lesung kein langweiliges Vorlesen eines Textes ist, zeigte anschließend Katharina Giesbertz, die zwei Geschichten gekonnt vortrug und ihre Zuhörer in den Bann zog. Ein Heimspiel hatte das Vocalensemble St. Stephan, das Liebeslieder von Brahms sang. Sportlich wurde es mit dem Trio „Quatrizeps“, das mit seiner clownesken Akrobatik die Münder vor Staunen offen stehen ließ. Großen Beifall bekamen auch die vier Saxofonistinnen von „balanced action“, die die gute Stimmung im Saal noch weiter ansteigen ließen. Den Abschluss machte Bernd Gnann, der als Mireille Mathieu noch einmal das Zwerchfell auf eine harte Probe stellte.
Doch nicht nur kulturell war etwas geboten: Auch kulinarisch
kamen die Gäste voll auf ihre Kosten. Ein exquisites Fünf-Gänge-Menü des
italienischen Feinschmeckerlokals Da Serio sorgte für das leibliche Wohl.
Die Benefiz-Gala war ein voller Erfolg. Und nicht wenige Gäste fragten, wann es denn eine Fortsetzung gäbe.
Bücher, Bücher, Bücher...
Das Team der Pfarrbücherei Unserer Lieben Frau konnte bei rund 190 verkauften Büchern mit der Resonanz zufrieden sein. Für viele Besucher war der Bücherflohmarkt eine reine Fundgrube.
Schön zu erleben war auch, dass alle Generationen in der Buchausstellung vertreten waren.
"die feder" auf Tour
Schon im April/Mai 2010 waren die Aufführungen des Lustspiels im Canisiushaus ein Erfolg. Jetzt wurde eine Wiederaufnahme gewagt. Im Rahmen des Kulturabends der Hebel-Realschule kam "Das lebenslängliche Kind" zur Aufführung. Selbst die BNN nahmen diese Aufführung zur Kenntnis und veröffentlichten eine umfangreiche und lobende Besprechung in der Samstagsausgabe (13., 14. November 2010).
Am Freitagabend erfreuten sich im Canisiushaus über 50 Zuschauer an dem gelungenen Stück.
Ein Gastspiel kam am Sonntagmittag im Saal der Schule "Agneshaus" für das Alten- und Pflegeheim "St. Elisabethenhaus" zustande. Rund 65 Bewohner und Pflegekräfte des Hauses nahmen regen Anteil an den Erfahrungen des lebenslänglichen Kindes.
"China" übertrifft die Erwartungen
Die Tonbildschau "China - Faszinierende Chinareise von Peking nach Lhasa" führte über 80 Besucher in den Franz-Weber-Saal des Canisiushauses. Landschaft, Natur und Menschen Chinas konnten durch die herrlichen Aufnahmen und die informativen Kommentare bewundert werden.
Ein aktuelles Thema
Dabei ist es mittlerweile eine schöne Tradition im Miteinander der Generationen, dass die Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau jedes Jahr einmal einen Gottesdienst gemeinsam mit dem Alten- und Pflegezentrum St. Anna feiert. Vorbereitet und gestaltet wurde er vom Sozialausschuss der Seelsorgeeinheit.
Besonders vorgestellt wurde in diesem Gottesdienst Louise de Marillac, die im 17. Jahrhundert vielen Armen geholfen hatte. Gemeinsam mit Vincent de Paul war sie Anlaufstelle für vielfältige, konkrete Hilfe: Suppenküchen für Hungrige, Pflege für Kranke und Verwundete, sowie die Sorge für Waisen- und Findelkinder. Hochaktuell ist bis heute die Vernetzung der caritativen Arbeit. Netzwerker der Nächstenliebe sein, am gemeinsamen caritativen Netz mitknüpfen ist eine aktuelle Aufgabe, ein bleibender christlicher Auftrag.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle eingeladen, das Mittagessen im Alten- und Pflegezentrum St. Anna einzunehmen. Denn auch Nächstenliebe geht durch den Magen.
Gesandt ... zum Silberstreifen
Als erste Gruppe machten sich die Fußgänger auf den Weg. Bei den heißen Temperaturen waren sie froh, dass der größte Teil des Weges durch den Wald ging. Eine halbe Stunde später trafen sich die Fahrradfahrer und Straßenbahnfahrer gemeinsam in der Kirche Unserer Lieben Frau. Sie machten die erste Station zusammen, bevor sie dann getrennt aufbrachen. Erst an der Kapelle am Silberstreifen in Rheinstetten- Forchheim trafen sich alle Wallfahrer wieder, und noch dazu ein paar, die den Weg mit dem Auto zurückgelegt hatten.
Mit einem Wortgottesdienst feierten alle hier den Abschluss der Wallfahrt. Doch für die meisten ging es danach nicht gleich nach Hause, sondern sie wurden noch zum gemütlichen Beisammensitzen in den Biergarten „gesandt …“.
Kandidaten gefunden!
In St. Stephan haben sich 20 Kandidaten und Kandidatinnen zur Verfügung gestellt. In Unserer Lieben Frau kandidieren 15 Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl am 13. und 14. März 2010.
Der neue Gemeindebrief, der nach dem 22. Februar 2010 allen Wahlberechtigten mit den Wahlunterlagen zugestellt wird, kann hier gelesen werden. Schwerpunktthema ist die Pfarrgemeinderatswahl; ausführlich werden auch alle Kandidaten und Kandidatinnen vorgestellt.
Wählervereichnis kann eingesehen werden
Jeder Wahlberechtigte kann das Wählerverzeichnis im Pfarrbüro St. Stephan bzw. Pfarrbüro Unserer Lieben Frau zu den üblichen Öffnungszeiten – siehe hier – einsehen. Sofern jemand seinen Namen nicht findet, das Wählerverzeichnis als falsch bzw. unvollständig hält, kann er dessen Berichtigung beantragen.
Übrigens können Sie noch bis spätestens 12. Februar im entsprechenden Pfarrbüro einen Antrag auf Erwerb einer Wahlberechtigung stellen, wenn Sie nicht in der Pfarrgemeinde "St. Stephan" oder in der Pfarrei "Unserer Lieben Frau" wohnen, dort aber ehrenamtlich tätig sind oder sich dort in irgendeiner Weise zugehörig fühlen.
Ab dem 22. Februar erhalten Sie zusammen mit unserem neuen Gemeindebrief Ihre Wahlunterlagen nach Hause geschickt. Im Gemeindebrief mit dem Schwerpunktthema „Pfarrgemeinderatswahl 2010“ werden die Kandidaten und Kandidatinnen vorgestellt.
Nähere Informationen zur Pfarrgemeinderatswahl erhalten Sie hier.10 Gebote - Wegweiser in die Freiheit?!
Vielleicht haben Sie als Kind die 10 Gebote kennengelernt. Vielleicht ermpfinden Sie diese heute noch als einengendes "Du sollst..., du sollst nicht..." Oder steckt doch mehr dahinter? Vielleicht wirklich ein Weg in die Freiheit?!
Diesen Fragen und Erfahrungen möchte der Glaubensweg Raum geben und Sie anregen, die 10 Gebote als Lebenshilfe und als Werte für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft neu zu entdecken.
Der Glaubensweg umfasst sieben Abende, die aufeinander aufbauen. Jeder Abend besteht aus einem hinführenden Impuls, einem Gespräch in kleinen Gruppen und einem meditativen Abschluss.
Die Abende finden jeweils mittwochs von 19.30 - 22.00 Uhr statt im Gemeindezentrum St. Stephan, Schofersaal, Ständehausstr. 6, 76133 Karlsruhe.
Beginn: 17. Februar 2010
Anmeldung bis 10.2.2010 im Pfarrbüro St. Stephan: Tel. 0721/91 27 40, Fax 0721/91 27 460,
Ansprechpartnerinnen: Annette Bernards und Gertrud Beathalter
Haben Sie Lust auf eine etwas "andere Fastenzeit"?
Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns diesen Glaubensweg zu gehen.
Von Ochsen und Eseln...
Die schon traditionelle Weihnachtsfeier im Canisiushaus begann mit dem Besuch der Sternsinger. Neben gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern wurden auch Geschichten zur Weihnachtszeit vorgetragen.
Danach traten Ochs und Esel als "Hauptpersonen" des Weihnachtsspiels auf. Das Geschehen auf der Bühne brachte in besinnlicher Weise dar, dass der religiöse Sinn von Weihnachten oft durch Geld, Gewinn und Gier überlagert wird. Beim Publikum kam das Stück gut an. Die Darsteller - vom Kind bis zum Senior - von der Laienspielschar der Gemeinde zeigten wieder einmal ihr Können.
Am Ende gab es ein gemütliches Beisammensein bei Essen und Trinken. Da in diesem Jahr der Zuspruch mit über 150 Anwesenden so groß war wie schon lange nicht mehr, konnten nicht alle mit Essen bedient werden. Leider mussten wenige Gäste mit "knurrenden Mägen" das Canisiushaus verlassen. Insgesamt aber dennoch ein schöner Abschluss der Weihnachtszeit in der Südstadtgemeinde und für viele genügend Gesprächsstoff über "Ochsen und Esel".
"Externe" Gemeindemitglieder können Wahlberechtigung erwerben!
Sind Sie in der Pfarrgemeinde "St. Stephan" oder in der Pfarrei "Unserer Lieben Frau" ehrenamtlich tätig oder fühlen sich mit ihr verbunden?
Dann haben Sie vielleicht auch Interesse daran, in dieser Pfarrei an der Wahl zum Pfarrgemeinderat am 13. und 14. März 2010 teilzunehmen.
Dazu müssen Sie eine Wahlberechtigung erwerben.
Wahlberechtigung kann erwerben, wer am Leben der Pfarrgemeinde aktiv teilnimmt und bis 12. Februar 2010 einen Antrag stellt. Formulare gibt es über die Pfarrbüros oder über den Wahlvorstand.
Sternsinger 2010
In St. Stephan besuchen sie wie üblich die Altersheime. Außerdem gehen sie in der Zeit vom 4. bis 6. Januar zu jenen, die sich vorher im Pfarrbüro angemeldet haben.
In der Südstadt bringen die Sternsinger in möglichst viele Straßen den Segen. Da sie jedoch nicht das gesamte Pfarreigebiet schaffen können, empfiehlt sich auch hier im Vorfeld eine "Bestellung" im Pfarrbüro. Dann dürfen auch Sie in der Zeit vom 26. Dezember bis 6. Januar garantiert königlichen Besuch empfangen.
Kandidatensuche für Pfarrgemeinderatswahl
Für den gemeinsamen Pfarrgemeinderat der Pfarreien Unserer Lieben Frau und St. Stephan werden jeweils zwölf Mitglieder aus jeder Pfarrei gewählt.
Kandidaten müssen ihr Einverständnis zur Aufstellung erklären und von zehn Wahlberechtigten unterstützt werden.
Über die Pfarrbüros bzw. den Wahlvorstand können die benötigten Listen besorgt werden.
Krippe in Unserer Lieben Frau "wächst" seit erstem Advent
Die Krippe ist um den Altar herum aufgestellt und zeigt das Geschehen der Advents- und Weihnachtszeit. Am 1. Adventssonntag beginnt die „wachsende Krippe“ mit der Gruppe „Mariä Verkündigung“ (Engel Gabriel und Maria). Am 2. Sonntag im Advent wird das Geschehen auf der Krippe ergänzt durch Mariä Heimsuchung (Maria und Elisabeth). Der 3. Adventssonntag bereichert die Krippe mit den Hirten auf dem Feld. Die Herbergssuche ist Thema des 4. Adventssonntages.
An Weihnachten ist die Krippe dann vollständig aufgestellt. Zum Fest „Erscheinung des Herrn“ wandern die Figuren der drei Könige, die zuvor auf dem Weg nach Bethlehem sind, zur Heiligen Familie. Auch die Ereignisse der Nachweihnachtszeit sind ab Weihnachten zu sehen: die Darstellung im Tempel (Maria, Josef, Simeon, Anna) und die Flucht nach Ägypten.
Insgesamt bevölkern die Krippe 40 Figuren, die aus Holz geschnitzt etwa 40 cm hoch sind. Zwischen 1947 und 1993 wurden sie gefertigt. Der Karlsruher Bildhauer Friedrich W. Schildhorn schuf 1947 die Heilige Familie; 1948 folgten Ochs und Esel. Erst 1967 wurde die Krippe mit Figuren aus Oberammergau ergänzt, zunächst die Hirtengruppe und 1968 die Gruppe der Heiligen Drei Könige. 1984 erfolgte ein weiterer Ausbau; 1991 und 1993 wurden mit einem Hirtenjungen und einem Hirtenmädchen die letzten Figuren unserer Krippe angeschafft. Die Krippenhöhle ist aus Muschelkalk gearbeitet, dem gleichen Stein wie der Altar.
Eine sehenswerte Krippe, die sich zu besuchen lohnt: Pfarrkirche Unserer Lieben Frau, Marien- Ecke Augartenstraße.
Gottesdienst in St. Anna
Am Tag des Heiligen Vinzenz von Paul, dem Ordensgründer, feierte die Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau ihren Sonntagsgottesdienst in St. Anna. Es ist nun schon eine "kleine Tradition"; denn zum zweiten Mal konnte man den Gottesdienst im Freien mitten im Herzen der Südstadt, im schönen Alten- und Pflegezentrum St. Anna begehen.
Nach dem Gottesdienst nahmen viele Besucher die Gelegenheit wahr, im Annahaus zu Mittag zu essen.
Muchas gracias de todo - danke für alles
Partnerschaft weitet den Blick , lässt viel Neues entdecken, stärkt die Verbundenheit über Grenzen hinweg, bereichert - und so war die Dankbarkeit groß am Ende des Besuchs sowohl bei uns als auch bei den Gästen.
"Was sind denn eure Eindrücke von Karlsruhe? Was ist anders bei uns? Wie erlebt ihr unser Gemeindeleben?" So wurden sie oft gefragt, Padre Victor und Richar, beim Sonntagscafé, beim Sommerfest , beim offenen Gesprächsabend und in den zahlreichen Gruppen der Gemeinde, die sie kennen gelernt haben. "Ihr seid sehr pünktlich. Alles ist gut geplant und durchstrukturiert. Es gibt so viele Laien und Ehrenamtliche, die mitarbeiten. Im Gottesdienst singen viele mit.....
Das ist anders in Peru. Und sie erzählen, wie sie ohne Terminkalender leben, weil immer das gemacht wird, was gerade dran ist. Da ist die große Aufgabe für die 23 Kinder im Pfarrhaus und im Schwesternhaus zu sorgen, ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen und ein Zuhause zu geben. da sind die Fahrten durch unwegsames Gelände in die abgelegenen Siedlungen, um zu taufen, zu trauen, Gottesdienst zu feiern und Beichte zu hören. Da sind die vielen Menschen aus Mollepata und Limatambo, die ins Pfarrhaus kommen und Hilfe brauchen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Da regnet es durchs Dach des Aufenthaltsraumes und der Gaskocher in der kleinen Küche, die dringend mal renoviert werden müßte, funktioniert wieder mal nicht. Da sind endlich die Toiletten frisch gemacht, aber die Türen fehlen noch.
Und da sind die Gottesdienste, die jeden Tag gefeiert werden, jeden Freitag wird für Menschen in unserer Seelsorgeeinheit und für die Anliegen der Partnerschaft gebetet. Eine Orgel gibt es nicht und auch kein "Gotteslob", deshalb ist das Mitsingen schwierig. Padre Victor träumt von einem eigenen Fotokopiergerät im Pfarrbüro, damit man ab und zu mal ein Lied oder Arbeitsmaterial für die Erstkommunion- und Firmkatechese kopieren kann.
Übrigens Altersheime gibt es nur vereinzelt in den großen Städten in Peru, in Limatambo und Mollepata leben die alten und kranken Menschen in ihren Familien oder die Nachbarn schauen mal nach ihnen. Deshalb haben Richar und Victor sehr gestaunt, als wir zusammen mit einer Gruppe unserer Firmanden das Annahaus und auch das Elisabethenhaus besucht haben.
Beim Abschied fehlten die Worte, die Eindrücke waren so überwältigend. Vieles haben wir von einander gelernt und die Dankbarkeit war groß. Muchas gracias por todo!

