Drei Elisabeths in ULF
Schon als Fünfjährige musste sie nämlich ihre Koffer packen, um von Ungarn nach Thüringen umzuziehen. Ihre Eltern hatten nämlich ausgemacht, dass sie dort Ludwig heiraten sollte.
Auf der Wartburg fühlte sie sich wohl. Aber beim Gang durch die Stadt zur Kirche nahm sie als junges Mädchen wahr, dass Jesus am Kreuz keine funkelnden und glänzenden Gewänder trug wie sie, sondern eher so aussah wie die armen Bauern in der Stadt. Deshalb legte sie demonstrativ ihre Krone und den Schmuck vor dem Kreuz ab, sehr zum Ärger ihrer Schwiegermutter.
Als Vierzehnjährige schmuggelte Elisabeth dann immer wieder Brot aus der Burg zu den Armen und Hungrigen. Einmal wurde sie erwischt, als sie mit einem Korb die Wartburg verließ. Doch als sie dann das Tuch vom Korb nahm, waren nur Rosen darin zu sehen.
Deshalb wurden im Gottesdienst Rosen an alle verteilt, die am 19. November, dem Gedenktag der heiligen Elisabeth, Namenstag feiern.
Fotos von diesem Schatzsucher-Gottesdienst finden Sie hier.
Den nächsten Schatzsucher-Gottesdienst feiern wir erst wieder im nächsten Jahr, nämlich am 08. Januar um 11.30 Uhr in der St. Stephans-Kirche.

